GaLaBau-Messe in Nürnberg wird auf 2022 verschoben

Die NürnbergMesse hat entschieden, die GaLaBau 2020 nicht wie geplant im September dieses Jahres durchzuführen. Foto: NürnbergMesse

In Abstimmung mit dem Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) hat die NürnbergMesse entschieden, die GaLaBau 2020 nicht wie geplant durchzuführen. Der Entscheidung ging eine Umfrage unter den bisher angemeldeten Ausstellern voraus. Nach Informationen der Neuen Landschaft sprachen sich darin rund 79 Prozent der Befragten für eine Absage der Messe aus. Die Messe soll erst in zwei Jahren wieder stattfinden. Für diesen September wird an einem Alternativformat gearbeitet.

„Die Teilnahme an den Befragungen zur GaLaBau war sehr hoch und hat gezeigt, dass die Branche es honoriert, nach ihrer Meinung gefragt zu werden um letztendlich in deren Sinne agieren zu können“, heißt es in einer Mitteilung der NürnbergMesse. „Allerdings sind die Bedenken aufgrund der aktuellen unsicheren Situation einfach zu groß.“ Auch eine sinkende Investitionsbereitschaft aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Lage und internationale Reiserestriktionen erschwerten die Planung und Vorbereitung einer Teilnahme bei manchen Unternehmen.

Auch wenn sich die Situation im September vielleicht noch einmal anders darstellen werde, so der Messeveranstalter, sei jetzt der richtige Zeitpunkt abzusagen und somit Planungssicherheit zu ermöglichen. Die NürnbergMesse könne nicht garantieren, dass die GaLaBau-Messe den von ihren Kunden gewünschten Erfolg haben werde.

BGL-Präsident Lutze von Wurmb bedauert es, dass die GaLaBau-Messe dieses Jahr nicht stattfinden kann: „Oberste Priorität hat für uns jedoch, im Sinne der ganzen Branche´zu agieren und keine Veranstaltung gegen deren Wunsch durchzuführen.“ Das Ziel, mit der GaLaBau für Aussteller und Besucher ein besonderes Erlebnis zu schaffen und den vielfältigen Auf- und Ausbau von Geschäftsbeziehungen zu ermöglichen, ließe sich unter den Auswirkungen der Corona-Krise leider nicht einhalten.

Für den September dieses Jahres werde an einem Alternativformat gearbeitet, sagte Stefan Dittrich, Messeleiter der GaLaBau. Dabei sollen Teile der GaLaBau vor Ort und virtuell abgebildet werden. „Denkbar wäre beispielsweise, verschiedene Rahmenprogrammpunkte der GaLaBau, Fachforen oder auch Produktpräsentationen vor Ort auf dem Außengelände abzuhalten und virtuell zugänglich zu machen“, erläuterte Petra Wolf, Mitglied der Geschäftsleitung der NürnbergMesse. BGL-Präsident von Wurmb ist zuversichtlich, den Landschaftsgärtner-Cup wie geplant auf dem Nürnberger Messegelände zu realisieren. cm

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