BGL legt Branchenstatistik 2020 vor

GaLaBau-Umsatz knackt 9-Milliarden-Euro-Marke

BGL-Präsident Lutze von Wurmb freut sich über den Rekordumsatz und eine stabile Ausgangsposition für das Geschäftsjahr 2021. BGL

Deutschlands Garten- und Landschaftsbau hat mit seinem Umsatz 2020 erstmals die 9-Milliarden-Euro-Marke geknackt. Das geht aus der vom Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) veröffentlichten Jahresstatistik hervor. Danach konnten die Betriebe des Garten- und Landschaftsbaus den Jahresumsatz um rund 450 Millionen Euro auf etwa 9,38 Milliarden Euro steigern. Das entspricht einem Wachstum von 5 Prozent.

„Vor genau einem Jahr machten sich viele Kolleginnen und Kollegen Sorgen um ihr Geschäftsjahr, denn wir standen am Anfang des ersten Lockdowns“, sagte BGL-Präsident Lutze von Wurmb. „Deshalb ist es umso erfreulicher, dass die Betriebe im GaLaBau 2020 insgesamt so erfolgreich abschließen konnten.“

Den Umsatz von 9,38 Milliarden Euro haben 18.696 landschaftsgärtnerische Fachbetriebe erzielt. Ihre Zahl stieg gegenüber dem Vorjahr (18.251 Betriebe) weiter an. Die Anzahl der Betriebe, die in den GaLaBau-Landesverbänden organisiert sind, wuchs um 113 Betriebe von 4.006 auf 4.119.

Auch bei der Beschäftigtenzahl im Garten- und Landschaftsbau war erneut ein Anstieg zu verzeichnen: Die Anzahl der Mitarbeiter kletterte gegenüber 2019 (123.678 Mitarbeiter) auf 126.354. Parallel dazu stieg auch die Zahl der Auszubildenden: von 7.127 im Jahr 2019 auf 7.458 im Jahr 2020. Das ist ein Wachstum von rund 5 Prozent. „Mich persönlich freut besonders, dass wir es wieder geschafft haben, noch attraktiver für den beruflichen Nachwuchs zu werden“, so von Wurmb.

Auch 2020 blieb der Privatgarten das stärkste Umsatzsegment der GaLaBau-Branche. Mit rund 58 Prozent des Gesamtumsatzes wuchs er noch einmal gegenüber dem Vorjahr. Der Umsatz im Privatgartenmarkt stieg gegenüber dem Vorjahr von 5,18 Milliarden Euro auf 5,44 Milliarden Euro. Etwa 5,44 Milliarden Umsatz wurden 2020 im Privatgarten erwirtschaftet, 2019 waren es 5,18 Milliarden gewesen.

Ein deutliches Umsatzwachstum verzeichnete der Markt des öffentlichen Grüns. Dort erwirtschafteten die GaLaBau-Betriebe einen Umsatz von 1,81 Milliarden Euro gegenüber 1,54 Milliarden Euro in 2019. Das ist ein Plus von 18 Prozent. Mit Wohnungsbauaufträgen erwirtschafteten die GaLaBau-Betriebe 960 Millionen Euro, mit Aufträgen aus der Industrie 610 Millionen Euro.

„Von der wachsenden Nachfrage beim Privatgarten haben die GaLaBau-Betriebe stark profitiert“, erläuterte von Wurmb. „Dennoch schauen viele von uns jetzt, mitten im zweiten Lockdown, mit gedämpften Erwartungen auf das neue Geschäftsjahr.“ Vor allem die ungewisse Situation beim öffentlichen Grün bereite Sorgen. Von Wurmb: „Das ist verständlich – und hier werden wir als BGL auch nicht nachlassen, weiter Auftragssicherheit von Kommunen, sowie der Landes- und Bundespolitik zu fordern.“ Gleichzeitig gebe die stabile Ausgangssituation beim Start in das Geschäftsjahr 2021 Grund zur Zuversicht. Das zeige auch die Zahl der Insolvenzen, die auf 61 Betriebe sank. Weniger Insolvenzen gab es zuletzt 1994. cm

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