Zusätzliche Halle und größerer Spielplatzbereich

GaLaBau wächst flächenmäßig und wird internationaler

Die Veranstalter der GaLaBau rechnen in diesem Jahr mit rund 65000 Besuchern aus dem In- und Ausland. Foto: NürnbergMesse

Die GaLaBau, Europas Leitmesse für den Garten,- Landschafts-, Spiel- und Sportplatzbau, präsentiert sich vom 12. bis 15. September erstmals in 14 Messehallen. Wie in den Vorjahren werden beim "Familientreffen der grünen Branche" rund 1350 Aussteller erwartet. Ein anhaltender Trend ist die Internationalisierung der Messe, die vor allem durch Aussteller aus den Nachbarländern vorangetrieben wird. So ist etwa die Ausstellungsfläche niederländischer Unternehmen gegenüber 2016 um 50 Prozent gestiegen.

Auf rund 63000 m² Netto-Ausstellungsfläche ist Mitte September wieder das komplette Angebot für das Planen, Bauen und Pflegen von Gärten, Parks und Grünanlagen zu sehen.

Mehr Fläche für Pflegemaschinen und Spielplätze

Laut Messeleitung ist vor allem die Nachfrage im Segment der Pflegemaschinen enorm gestiegen. Dieser Bereich wird daher prominenter vertreten sein als 2016 - ebenso wie das Segment Urbane Gestaltung, Spiel- und Sportplätze. Rund 50 Prozent der Aussteller präsentieren Bau- und Pflegemaschinen. Etwa 35 Prozent bieten Baustoffe an. Und 15 Prozent decken Spezialangebote wie Spielplatzgeräte, Stadtmöblierung oder das Segment Golfplatzbau und -pflege ab.

Dass erstmals eine 14. Halle genutzt wird, hat zwei Gründe: Aussteller-Zuwachs aus dem Ausland und die höhere Nachfrage in einigen Produkt-Segmenten. Foto: NürnbergMesse

Hinsichtlich der Besucherzahlen hat die Messeleitung ihre Prognose gegenüber dem letzten Mal etwas nach unten korrigiert. Waren 2016 noch 67000 Fachbesucher erwartet worden (tatsächlich kamen 64000), rechnen die Verantwortlichen dieses Mal mit 65000. Den Löwenanteil der Messegäste machen die Landschaftsgärtner aus (etwa 39 Prozent), gefolgt von Fachleuten aus bauausführenden Betrieben (rund 13 Prozent) und Auftraggebern aus Städten und Gemeinden (rund 7 Prozent). Bau- und Pflegemaschinen werden auch bei dieser Messe wieder live auf der Aktionsfläche Erdbau und Flächenpflege vorgeführt. Mehr als 50 Aussteller zeigen auf rund 13 000m² am Silbersee im Volkspark Dutzendteich ihre Bagger, Lader und Co. Die Aktionsfläche schließt direkt an das Messegelände an und ist in wenigen Minuten zu Fuß oder mit einem ständig verkehrenden Shuttle-Bus gut zu erreichen.

Innovationsmedaille für fortschrittliche Produkte

Besonders innovationsfreudige Aussteller werden vom ideellen Träger und Gründungsvater der Messe, dem Bundesverband Garten,- Landschafts- und Sportplatzbau (BGL), wieder mit der GaLaBau-Innovationsmedaille ausgezeichnet. Die Medaille, die für neue fortschrittliche Produkte und Verfahren für den Bau und die Pflege von landschaftsgärtnerischen Anlagen vergeben wird, gilt in der Branche als Qualitätssiegel. Verliehen wird sie am ersten Messetag. Alle Hersteller, die bei der Messe ein neues Produkt oder eine wesentliche Weiterentwicklung vorstellen, waren zur Teilnahme eingeladen.

Mehr als 50 Aussteller zeigen auf einer Aktionsfläche von rund 13 000 m² im Volkspark Dutzendteich, wie viel Leistungskraft in ihren Maschinen steckt. Foto: NürnbergMesse

In den Hallen 1 und 2 stehen Spielplatzgeräte- und Freizeitanlagen im Fokus. Rund 150 Austeller - 50 Prozent mehr als 2016 - zeigen hier ihre Neuheiten in Sachen Klettergerüste, Schaukeln und Hängebrücken. Auch eine Sonderschau wird es wieder geben, die der Bundesverband der Spielplatzgeräte- und Freizeitanlagen-Hersteller (BSFH) auf seinem Stand organisiert. Thema in diesem Jahr ist "Freiraum der Zukunft - Spielplatzerlebnis vom Schulhof bis zum Park". Die Fachvorträge des BSFH-Forums sind in das GaLaBau-Praxisforum integriert.

Eingebettet in den Messehallen der GaLaBau finden Greenkeeper, Manager und Betreiber von Golfanlagen nicht nur Maschinen und Geräte zur Rasenpflege, sondern auch Saatgut, Substrate und innovative Bewässerungssysteme. Verteilt in den Hallen werden zur Messe knapp 150 Aussteller erwartet, die sich auf den Bereich Bau, Pflege und Management von Golfanlagen spezialisiert haben. In Halle 4A wartet der "Meeting Point Golf".

In 13 Messehallen stellen mehr als 1400 Aussteller ihre Innovationen und Produkte für das Planen, Bauen und Pflegen von Gärten, Parks und Grünanlagen vor. Grafik: NürnbergMesse

Zur Planung des Messebesuchs in Nürnberg steht erneut die kostenfreie GaLaBau-App zur Verfügung. Für alle Betriebssysteme ab iOS 8 und Android 4.0.3 erwarten die Nutzer praktische Features. Es gibt eine persönliche Merkliste für Aussteller, Produkte und Events. Über aktuelle Änderungen informieren sogenannte Push Notifications (automatisierte Mitteilungen). Einen dynamischen Hallenplan für die mühelose Orientierung auf dem Messegelände gibt es ebenfalls.

Alle Inhalte sind jederzeit offline verfügbar und das Login funktioniert global, das heißt für Web und App. Ein witziges Gadget: Wer nach einem langen, erfolgreichen Messetag auf der GaLaBau ganz vergessen hat, wo sein Auto steht, dem hilft ein integrierter Carfinder auf GPS-Basis. Durch regelmäßige Updates bleiben die Nutzer der App stets auf dem neuesten Stand.

Messe-Anfahrt mit dem Pkw Grafik: NürnbergMesse

Messe-Anfahrt mit der U-Bahn Grafik: NürnbergMesse

Anreise zur GaLaBau 2018

Mit dem Pkw
Die NürnbergMesse ist von der A 6 über die Ausfahrt Langwasser (Ausfahrt 59), von der A 9 über die Ausfahrt Fischbach (Ausfahrt 52) und von der A 73 über die Ausfahrt Zollhaus (Ausfahrt 34) zu erreichen. Das Navigationssystem findet die NürnbergMesse unter der Adresse "Karl-Schönleben-Straße, 90471 Nürnberg" oder als Sonderziel "Messe". Ein Verkehrs-und Parkleitsystem weist die Messebesucher auf die nächstgelegenen freien Parkplätze. In den Parkhäusern und auf Parkplätzen im und am Messegelände parken Besucher für 10 Euro pro Tag, der Dauerparkausweis (4 Tage) kostet 40 Euro. Behindertenparkplätze stehen direkt vor den Zugängen der Messe zur Verfügung.

Mit der Bahn
ICE, IC und EC halten im zentral gelegenen Hauptbahnhof Nürnberg. Dort besteht Anschluss zur U-Bahn-Linie U1. Die Fahrtzeit zur U-Bahn-Station "Messe" beträgt etwa 9 Minuten. Ein Umsteigen ist nicht notwendig. Die NürnbergMesse und die Deutsche Bahn bieten Besuchern der GaLaBau ein bundesweit gültiges ICE-Spezialticket an: Mit Zugbindung zahlt man in der 2. Klasse 49,50 Euro, in der 1. Klasse 79,50. Als Flexticket kostet das Spezialangebot in der 2. Klasse 69,50 Euro, in der 1. Klasse 99,50 Euro. Gebucht wird es online unter www.galabau-messe.com/de/messeinfo/anreise/bahntickets. Der U-Bahn-Einzelfahrschein der Preisstufe A kostet 3,10 Euro, das Tagesticket "Solo" für eine Person 8,10 Euro, das Tagesticket "Plus" für zwei Personen 12,30 Euro.

Mit dem Flugzeug
Mit dem Flugzeug bis Flughafen Nürnberg. Abfahrt der U-Bahn-Linie U2 in Richtung Nürnberg Röthenbach direkt vor dem Terminal. Umsteigen am Hauptbahnhof Nürnberg in die U-Bahn-Linie U1 Richtung Langwasser Süd. Fahrzeit insgesamt etwa 25 Minuten bis Station "Messe". Der U-Bahn-Einzelfahrschein der Preisstufe A kostet 3,10 Euro, das Tagesticket "Solo" für eine Person 8,10 Euro, das Tagesticket "Plus" für zwei Personen 12,30 Euro. Wer mit dem Taxi zum Messezentrum fährt, zahlt rund 30 Euro.

Fakten und Daten zur GaLaBau 2018

Öffnungszeiten
Mittwoch bis Freitag: 9.00 bis 18.00 Uhr, Samstag: 9.00 bis 16.00 Uhr

Eintrittspreise
Tagesticket 30,00 Euro/Pers.
Dauerkarte 40,00 Euro/Pers.

Online Ticketshop
Tickets können bis zum 15. September online unter www.galabau-messe.com/de/besucher/tickets bestellt werden. Die Zahlung ist mit Kreditkarte (Visa/Mastercard) oder per PayPal möglich.

GaLaBau-App
Die weiterentwickelte GaLaBau-App für alle Betriebssysteme ab iOS 8 und Android 4.0.3 bietet Nutzern praktische Features für die Besuchsplanung, unter anderem: Merkliste für Aussteller und Veranstaltungen, Hallenübersicht mit Markierung aller Favoriten sowie Carfinder auf GPS-Basis.

E-Ladesäulen
Auf dem Gelände der NürnbergMesse stehen drei E-Ladesäulen mit je zwei Anschlüssen zur Verfügung. Informationen zu Standort und Nutzungsbedingungen können unter www.nuernbergmesse.de/strom-tankstelle abgerufen werden.

hb

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe NEUE LANDSCHAFT 09/2018 .

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