Junge Landschaft
Rasen – Teil 5
Rasengräser bestehen je nach Grasart zu 80 bis 90 Prozent aus Wasser. Ohne ausreichende Wasserversorgung brechen die Stoffwechselvorgänge in der Pflanze zusammen und es kommt zu Trockenschäden. Der tägliche Wasserbedarf der Gräser schwankt je nach Grasart, Temperatur und Verdunstung zwischen 1 und mehr als 5 l/m². Während des Sommers liegt er im Durchschnitt bei etwa 4 l pro m².
Wasserverbrauch und Beregnungsintervalle sind abhängig von der Tageshöchsttemperatur (DIN18035, Teil 2)
Wenn über mehrere Tage der natürliche Niederschlag ausbleibt, muss der Rasen zusätzlich beregnet werden. Geschieht dies nicht, kommt es zu Trockenschäden und der Rasen ist nicht benutzbar. Beim Betreten oder Befahren in diesem Zustand wird der Vegetationspunkt geschädigt und die Pflanze zerstört.
Entscheidend für die tatsächliche Menge an Beregnungswasser sollte jedoch nicht nur die Tageshöchsttemperatur sein. Die in DIN 18035, Teil 2 genannte Wassermenge von 25 l/m² (= mm) ist für viele Böden, insbesondere sandige Böden, eindeutig zu hoch.
Der Boden als Wasserspeicher
Sandige Böden sind aufgrund ihrer geringen Wasserspeicherfähigkeit nicht in der Lage, diese Wassermengen im durchwurzelten Horizont zu speichern. Der durchwurzelte Horizont wurde bei dieser Kalkulation mit einer Tiefe von 10 cm angenommen. Bei einer Beregnungsgabe von 25 l würden auf einem Sandboden mehr als die Hälfte des Wassers in tiefere Bodenschichten abfließen und ungenutzt bleiben. Der kapillare Aufstieg aus tieferen Bodenschichten ist dabei nur sehr gering. Die Beobachtungen in der Praxis bestätigen diese Aussagen: Bei großer Hitze und Trockenheit müssen Rasenflächen auf Sandböden fast jeden zweiten Tag beregnet werden. Eine Wassermenge von ca. 10 bis 15 l/m² ist dabei auf den sandigen Böden ausreichend. Bei größerer Durchwurzelungstiefe muss die Menge entsprechend erhöht werden.
Wann bewässert man Rasen eigentlich?
Man kann zwischen zwei Zeitpunkten unterscheiden:
– Der Zeitpunkt, an dem der Wasservorrat des Rasens aufgebraucht ist.
– Der Zeitpunkt, der die Tageszeit markiert, zu der bewässert werden sollte.
Der erste Zeitpunkt kann geprüft werden, indem man eine beliebige Stelle des Rasens mit den Füßen niedertritt. Richten sich die Halme nur sehr langsam wieder auf, sind die Gräser schlecht mit Wasser versorgt. Sobald also Fußabdrücke im Rasen bei Trockenheit auch nach 15 bis 20 Minuten noch sichtbar sind, sollte der Rasen bewässert werden. Spätestens jedoch sobald er sich am sogenannten Welkepunkt befindet. Die Blätter der Gräser rollen sich dann zusammen und verlieren ihre frischgrüne Farbe.
Anschließend kommt der zweite Zeitpunkt ins Spiel. Zur Bewässerung von Rasenflächen haben sich in der Praxis die frühen Morgenstunden bewährt. Die Verdunstung durch Sonne und Wind sind zu dieser Tageszeit am geringsten. Alternativ kann man auch nach Sonnenuntergang oder sogar nachts den Rasen wässern. Für letzteres ist eine programmierbare Beregnungsanlage sinnvoll.
Wie oft sollte man bewässern?
Hier kommt die alte Gärtnerregel ins Spiel: Lieber selten viel wässern als häufig wenig! Der Grund dafür ist, dass häufige, kleine Wassergaben den Rasen nur oberflächlich durchfeuchten. Das Tiefenwachstum der Wurzeln wird so kaum bis gar nicht angeregt. Eine geringe Durchwurzelungstiefe macht jedoch den Rasen langfristig anfälliger für Trockenheit. Außerdem führt sie dazu, dass sich zunehmend mehr unerwünschte, flachwurzelnde Gräser auf dem Rasen ausbreiten. Deshalb sollte man den Rasen immer ausreichend lange und in größeren zeitlichen Abständen wässern. Bis etwa 10 cm tief sollte der Boden nach jeder Wassergabe durchfeuchtet sein. Um das zu erreichen, sollten mit einer Beregnung zwischen 10 und 20 l/m² Wasser ausgebracht werden. Zur Kontrolle empfiehlt sich ein einfacher Regenmesser.
Falsches Bewässern hat Konsequenzen
Bei falscher Bewässerung einer Rasenfläche wird entweder zu viel, zu wenig, zu oft oder zu selten gewässert. Das setzt eine Fehlerkette unschöner Konsequenzen in Gang:
Know-how beim Bewässern
Die Bewässerung von Rasenflächen erfolgt zweckmäßig unter Zuhilfenahme von Schlauch oder Regner. Was von beiden verwendet wird, hängt von der Größe der Rasenfläche ab. Kleine Flächen bis 100m² können per Schlauch mit einer Düse beregnet werden. Für größere Flächen eignen sich entsprechende Regner. Unterschieden wird zwischen Viereckregnern, Kreisregnern und Sprinklersystemen:
– Viereckregner: Geeignet für quadratische oder rechteckige Rasenflächen, Reichweite und Beregnungssektor sind individuell einstellbar.
– Kreisregner: Geeignet für runde oder geschwungene Rasenflächen. Beim Versetzen ist auf eine ausreichende Überlappung der Wurfkreise zu achten.
– Sprinklersysteme: Diese Systeme sind fest installiert. Dazu gehören die Versenkregner, welche in den Rasenboden eingebaut werden und frostsicher sind. Sie bieten sich vor allem bei großen Rasenflächen an, die sehr häufig bewässert werden müssen. Allerdings sind solche dauerhaften Anlagen kosten- und wartungsintensiv.
NL-Stellenmarkt

Rasendüngung – eine heikle Aufgabe
Rasenflächen sind Monokulturen mit extremer Beanspruchung. Natur ist hier nicht mehr viel vorhanden. Rasen ist aus den verschiedensten Gründen auf eine kontinuierliche Nährstoffzufuhr von außen angewiesen, vor allem wenn der Rasen in kurzen Intervallen gemäht wird.
Bei jedem Mähgang werden mit dem Schnittgut auch Nährstoffe von der Rasenfläche entfernt. Ausnahme ist hierbei der Mulchmähgang. Diese fehlenden Nährstoffe werden aber bei regelmäßigem Mähen besonders gebraucht, da das Gras zum fortdauernden Nachwachsen "gezwungen" wird. Jede Mahd führt also zu zweierlei:
– Der Rasen verliert Nährstoffe.
– Der Bedarf an Nährstoffen für neues Wachstum steigt.
Werden dem Rasen nun wichtige Nährstoffe wie Stickstoff, Phosphor, Kalium, Magnesium, Eisen und Spurenelemente nicht wieder hinzugefügt, kommt es zu einer nachlassenden Grünfärbung und einem geringen Gräserzuwachs. Deshalb sollte jeder Rasen, der regelmäßig gemäht wird, auch regelmäßig gedüngt werden.
Damit alle Nährstoffe in der richtigen Form und Menge auch zur Verfügung stehen, gibt es spezielle Rasenlangzeitdünger. Gute Langzeitdünger enthalten die Nährstoffe im richtigen Verhältnis und verbrennen bei richtiger Dosierung den Rasen nicht. Sie wirken lang anhaltend, fördern das Dichtewachstum und verhindern die Nitratauswaschung.
Rasenlangzeitdünger sorgen dafür, dass nur so viel Stickstoff freigesetzt wird, wie das Gras tatsächlich benötigt. Damit werden unerwünschte Wachstumsschübe und Verätzungen, die durch eine zu hohe Stickstoffdosierung auftreten können, vermieden. Stattdessen wächst der Rasen gleichmäßig und mit intensivem Breitwuchs. Außerdem verhindern Langzeitdünger, dass wichtige Nährstoffe in tiefere Bodenschichten ausgewaschen werden und verloren gehen.
Die Wirkungsdauer von Langzeitdüngern richtete sich nach der enthaltenen Stickstoffform. Sie variiert zwischen 6 und 12 Wochen. Langzeitdünger enthalten neben Stickstoff aber auch noch andere wichtige Nährstoffe wie Phosphor, Kalium und Magnesium. Wer genau über die Zusammensetzung eines Rasendüngers Bescheid wissen möchte, sollte einen Blick auf die Verpackung werfen. Die Hersteller sind verpflichtet, sämtliche Inhaltsstoffe anzugeben.
Landwirtschaftliche oder gärtnerische Dünger haben für die Belange des Rasens eine falsche Nährstoffzusammensetzung. Sie wirken zu schnell und der Düngeeffekt ist nur von kurzer Dauer. Außerdem regen sie in erster Linie das Höhenwachstum an und der Rasen produziert eine Unmenge an Schnittgut. Zudem besteht bei Regen die Gefahr der Nitratauswaschung und somit einer Verschmutzung des Grundwassers.
Rein organische Dünger besitzen einen zu geringen Nährstoffgehalt und ein für Rasen ungeeignetes Nährstoffverhältnis. Die Wirkung ist zudem nicht kontrollierbar.
Vier wichtige Fragen sind noch zu klären:
1. Wie viel Dünger ist nötig?
Je nach Nährstoffgehalt des Bodens muss der Rasen unterschiedlich viel gedüngt werden. Empfehlenswert ist deshalb eine Bodenuntersuchung etwa alle 3 Jahre, die genau Auskunft über den Gehalt an Phosphor, Kalium und Magnesium sowie über die Bodenart und den aktuellen pH-Wert gibt. Für eine Standarduntersuchung reicht bereits eine Bodenmenge von 300 bis 500 g, die an 10 bis 15 Stellen des Rasens mit einer Tiefe von 10 cm entnommen werden sollten. Die meisten Untersuchungslabore bieten mit der Auswertung der Bodenproben sogar individuelle Düngeempfehlungen an.
2. Wie wird die erforderliche Düngermenge berechnet?
Die Nährstoffempfehlungen der Bodenuntersuchung sowie die Richtwerte für Stickstoff stellen immer die sogenannte Reinnährstoffmenge dar. Es gibt jedoch keinen Dünger, der zu 100% nur aus einem Nährstoff besteht. Deshalb muss die notwendige Düngermenge vor der Düngung berechnet werden, und zwar mit folgender Formel:
Düngermenge (g/m²) = Reinnährstoffmenge (g/m²) * 100 / Nährstoffgehalt (%) im Dünger
Die Reinnährstoffmenge kann der Düngeempfehlung des Bodenlabors bzw. dem Stickstoffrichtwert des jeweiligen Rasentyps entnommen werden. Der Nährstoffgehalt findet sich als Prozentwert immer auf der Verpackung des Rasendüngers.
3. Welche Methode der Ausbringung ist zweckmäßig?
Meist handelt es sich bei den Rasendüngern um streufähige Granulate, die über die Rasenfläche gleichmäßig mit einem Streuwagen verteilt werden können. Bei großen Rasenflächen bietet sich ein Schleuderstreuer an
Der Dünger wird auf trockenem Rasen ausgebracht, damit die Granulate nicht am feuchten Gras kleben bleiben. Nach der Düngung sollte etwa 2 Tage lang keine Mahd erfolgen. Das verhindert, dass der Dünger sofort wieder vom Mäher aufgenommen wird.
Damit sich der Dünger auflöst, ist Regen bzw. Wasser notwendig. Wenn es nach der Düngung nicht regnet, sollten man also durch Beregnen selbst für eine zeitnahe Auflösung des Düngers sorgen. Zwei Gaben mit 10 bis 15 l/m² gelten als geeignet.
4. Wann sollte gedüngt werten?
Wann und wie oft ein Rasen gedüngt werden sollte, richtet sich vor allem nach dem Wachstumsrhythmus der Gräser. Allgemein gilt:
Reine Zierrasenflächen ohne Belastung werden zwei Mal pro Jahr gedüngt. Die erste Düngung mit einem Langzeitdünger erfolgt zum Wachstumsbeginn im Frühjahr (etwa Mitte April), die zweite Düngung im Juli.
Belasteter Rasen wird in der Regel drei Mal im Jahr mit Langzeitdünger gedüngt. Mögliche Zeiträume sind April, Juni und August. Je stärker die Nutzung und je höher der Verschleiß der Gräser ist, desto mehr Nährstoffe werden zum Auswachsen der Schäden benötigt. Eine vierte Düngung im Oktober mit einem kaliumreichen Dünger hilft dem Rasen besser über den Winter. Im Schatten von Bäumen wachsende Gräser benötigen mindestens eine dreimalige Düngung im Jahr, da die Bäume dem Boden ebenfalls Nährstoffe entziehen.
Das Vertikutieren
Abgestorbene, nicht zersetzte Pflanzenreste können sich im Laufe der Zeit derartig miteinander verflechten, dass eine dichte Filzschicht im Bereich der Wurzelhalszone der Gräser entsteht. Diese behindert das Eindringen von Wasser und Luft mitunter stark.
Auf kleineren Flächen kann dieser Rasenfilz mit Hilfe von Eisenrechen zerrissen und herausgeharkt werden – eine anstrengende Arbeit, die sich durch Verwendung spezieller Vertikutierrechen, mit denen der Rasen bei Bedarf kreuzweise durchkämmt wird, erleichtern lässt.
Woher kommt der Rasenfilz?
Jeder Rasen befindet sich in einem ständigen Erneuerungsprozess, der vor allem durch regelmäßiges Mähen in Gang gehalten wird. Blätter und Triebe der Gräser werden immerzu neu gebildet und sterben ab. Die abgestorbenen Pflanzenteile lagern sich ab und bilden auf dem Rasenboden eine dünne Schicht aus organischem Material. Nicht alle Pflanzenteile dieser Schicht verrotten schnell, weshalb sich zusammen mit lebenden Pflanzenorganen über die Zeit ein immer dickerer und undurchlässigerer Filz bildet.
Neben dem "natürlichem" Rasenfilz bildet sich auch Filz, wenn zum Beispiel die falsche Saatgutmischung gewählt wird oder das Schnittgut nach der Mahd auf dem Rasen liegen gelassen wird. Aber auch eine zu schwache oder übermäßige Düngung mit einem Überangebot an Stickstoff regt die Filzbildung unnötig an. In 3 bis 4 Jahren kann so der Rasenfilz leicht eine Stärke von 1 bis 2 cm erreichen. Entsprechend schlecht sind dann die Durchlüftung und der Wasserhaushalt des Bodens. Bis zu 20 l/m² Wasser hält eine derartig verfilzte Rasenfläche zurück. Statt in den Boden einzudringen, geht das Wasser durch Verdunstung verloren.
Beseitigen kann man den Filz bei kleinen Flächen mit Vertikutierrechen. Bei größeren Flächen lohnt sich der Einsatz von Vertikutiermaschinen, bei denen an einer mit hoher Geschwindigkeit rotierenden Welle senkrechte Messer dicht an dicht angebracht sind. Der Messerabstand beträgt ca. 2,5 bis 3,5 cm. Durch die senkrecht schneidenden Messer wird die Filzschicht in der Wurzelhalszone zerschnitten und teilweise herausgerissen.
Die damit einhergehende Belüftungsverbesserung der Grasnarbe fördert die Bodenbakterien (bessere Sauerstoffversorgung), Mähreste werden schneller abgebaut und einer erneuten Verfilzung des Rasens wird entgegengewirkt.
Die Arbeitstiefe darf 2 bis 3 mm nicht überschreiten. Bereits eine Tiefe von 4 bis 5 mm kann die Grasnarbe stark schädigen. Da Verletzungen der Blätter und Wurzeln den Wasserhaushalt der Gräser negativ beeinflussen, sollte nur während guter Wachstumsbedingungen und möglichst feuchtwarmer Witterung vertikutiert werden. Der herausgearbeitete Rasenfilz ist wegen seiner auflockernden Wirkung gut zum Mischen mit zum Kompostieren vorgesehenem Rasenschnitt geeignet. Zur Aufnahme des Filzmaterials sind Rasenkehrmaschinen ideal. Sind diese zusätzlich mit einer Vertikutiermesserwelle ausgestattet, lassen sich Vertikutieren und Aufnahme des Filzmaterials in einem Arbeitsgang durchführen. Die Sammelcontainer weisen allgemein eine Größe von 5 bis 7 m3 oder mehr auf. Die Entladung erfolgt über Hochkippeinrichtungen, sodass das Material gleich auf ein bereitstehendes Transportfahrzeug abgekippt werden kann.
Das Vertikutieren ist eine Regenerationsmaßnahme, die nur bei Bedarf und im Abstand von mehreren Jahren durchgeführt werden sollte. Ist ein zweimaliger Einsatz pro Jahr notwendig, wird die Rasenfläche in abwechselnder Fahrtrichtung längs und quer mit dem Vertikutiergerät überfahren.
Das Aerifizieren
Das Rasenlüften ist ein Verfahren, um bestehende Rasenflächen zu pflegen und dadurch länger zu erhalten.
Das Belüften des Bodens, das für die Qualität und Lebensdauer des Rasens wichtig ist, kann durch einen Rasenlüfter schnell und zweckmäßig durchgeführt werden. Neben dem Nährstoff- und Wassergehalt des Bodens, ist es ebenso wichtig eine gute Durchlüftung sicherzustellen, da bei zu stark verdichtetem Boden die Wurzelbildung und somit jedes Pflanzenwachstum nachlässt. Nur wenn alle drei Faktoren: Nährstoff- und Wassergehalt sowie die Belüftung stimmen, kann eine gute Bewurzelung erreicht werden. Ein gut bewurzelter Rasen übersteht dann auch Trockenperioden besser, da er mehr Feuchtigkeit speichern und ausreichend Nährstoffe aufnehmen kann. Die Rasenflächen neigen zudem weniger zur Verschlämmung und Pfützenbildung, weil überschüssiges Wasser vom Boden schneller nach unten abgeführt wird. Durch regelmäßiges Belüften wird bei stark strapazierten Rasenflächen wie Sportplätze oder Liegewiesen auch die eigene Regenerationskraft ungleich größer.
Es empfiehlt sich, die Rasenflächen möglichst monatlich, mindestens jedoch 2-3 Mal im Jahr mit dem Rasenlüfter zu bearbeiten. Die Rasenflächen können mit einer Schleppe gleichzeitig oder nach einer anschließend erfolgten Düngung und Besandung abgezogen werden.
Das Besanden
Die Besandung von strapazierten Rasenflächen dient in den meisten Fällen der Erhaltung bzw. Verbesserung der Bodenstruktur. In Verbindung mit regelmäßigen Aerifiziervorgängen kann auf bindigen Böden im Laufe von mehreren Jahren ein schrittweiser Bodenaustausch vorgenommen werden. Durch wiederholtes Besanden entsteht eine "Minitragschicht". Häufigere kleine Sandmengen halten den Rasenfilz strukturiert und damit durchlässig für Wasser, Nährstoffe und Luft.
Durch das Besanden trocknet die Bodenoberfläche nach Niederschlägen schneller ab. Kleine Bodenunebenheiten lassen sich nach dem Ausbringen von Sand mit dem Schleppnetz leicht ausgleichen. Während der Vegetationsperiode zwischen April und September sollte die Besandung möglichst mit einer mechanischen Pflegemaßnahme wie Aerifizieren oder Vertikutieren kombiniert werden. Meistens erfolgt die Besandung im Rahmen einer Regenerationspflege einmal während der Sommermonate.
- Themen Newsletter Ausbildung und Beruf bestellen
- Themen Newsletter Nachwuchsförderung bestellen
- Themen Newsletter Bewässerungssysteme bestellen
- Themen Newsletter Rasen bestellen
- Themen Newsletter Rasenpflege bestellen
- Themen Newsletter GaLaBau Wissen bestellen
- Themen Newsletter Junge Landschaft bestellen
- Themen Newsletter Vertikutierer bestellen
- Themen Newsletter Rasendünger bestellen
























