Gartenmarkt
Leichte Umsatzverluste im vergangenen Jahr

Die Umsätze in einzelnen Gartenbereichen entwickeln sich danach sehr unterschiedlich. Während die Umsätze im Bereich Indoor- und Outdoor-Grün (Zimmerpflanzen, Schnittblumen, Stauden, Gehölze, Rosen, Blumenzwiebeln und Samen) um 2,0 Prozentpunkte auf 10,09 Milliarden Euro zurückgingen, wuchsen sie bei Gartenhartware (Holz, Wasser und Grillen im Garten, Gartengeräte sowie Gefäße) um 0,7 Prozentpunkte auf 7,27 Milliarden Euro.
Auch der Umsatz mit biologisch-chemischem Gartenbedarf (Düngemittel, Erden, Rinden und Pflanzenschutz) stieg um 1,2 Prozentpunkte auf 2,36 Milliarden Euro.
Ein Umsatzminus verzeichneten 2025 vor allem die traditionellen Vertriebswege: Das galt für Einzelhandels-Gärtnereien und der Blumenfacheinzelhandel (–3,8 %), Fachgartencenter (–2,0 %), sowie Bau- und Heimwerkermärkte (–1,8 %).
Ein Umsatzplus registrierten dagegen Branchenfremde und Online-Händler wie Handwerker und GaLaBau (+ 1,8 %), Großhandel und Baumschulen (+ 0,7 %), der Versandhan-del und Internet Pure Player (+ 2,3 %), Baustoff- und Holzfachmärkte (+ 2,0 %) sowie der Möbelhandel (+ 2,2 %).
"Auf der Verbraucherseite genießt der Gartenmarkt nach wie vor einen hohen Stellenwert", erläuterte Teipel auf dem IVG Medientag. 80 Prozent der Verbraucher fehle es nicht an finanziellen Mitteln, sondern an Motivation und Inspiration. Hier seien Hersteller und Handel gleichermaßen gefordert, dem Markt mit passenden Ideen und Lösungen wieder zu Wachstumsimpulsen zu verhelfen.
"2026 sehe ich die Wachstumsrate für den Gartenmarkt zwischen 0,5 und 2,7 Prozent", sagte der Marktforscher. cm/IVG
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