Arboretum Ellerhoop
Gebäudegrün-Demonstrationsanlage für Schleswig-Holstein

Beispielhaft vorgestellt werden vier Formen der Bauwerksbegrünung: die extensive Dachbegrünung mit Sedum-Arten, Kräutern und Gräsern, die intensive Dachbegrünung in Form eines Dachgartens, bodengebundene Fassadenbegrünung mit Kletterpflanzen sowie fassadengebundene Begrünungssysteme mit automatischer Bewässerung. Zwei Sichtfenster ermöglichen einen Blick in den technischen Aufbau der Dachbegrünungen und machen die einzelnen Schichten vom Vlies über die Drainage bis zum Substrat sichtbar.
Ergänzt wird die Anlage durch eine Auswahl klimaresilienter Gehölze, darunter zwei Vertreterinnen der Zerr-Eichen: eine Stein-Eiche (Quercus ilex) sowie eine Kork-Eiche (Quercus rubur). Besonders die im norddeutschen Raum bislang nur selten verwendete Stein Eiche rückt aufgrund ihrer Trockenheitsverträglichkeit zunehmend in den Fokus klimaangepasster Pflanzkonzepte.
„Wir möchten zeigen, dass Bauwerksbegrünung kein abstraktes Fachthema ist, sondern eine praktische Möglichkeit, Gebäude und Siedlungsräume klimaresilienter zu gestalten“, sagte Hanns-Jürgen Redeker, 2. Vorsitzender des Förderkreises Arboretum Baumpark Ellerhoop-Thiensen.
„Wer die unterschiedlichen Systeme direkt nebeneinander sehen kann, versteht ihre Möglichkeiten deutlich besser als allein durch Broschüren oder Fotos.“ Die Planung der Anlage folgt einem Konzept von Studierenden des Fachbereichs Landschaftsarchitektur der Hochschule Geisenheim, das auf der Landesgartenschau 2023 in Fulda realisiert worden war.
cm/Arboretum Ellerhoop
NL-Stellenmarkt









