GEO Group

GNSS-Technologie unterstützt punktgenauen Hochwasserschutz

Die Erstellung zuverlässiger Hochwasserkarten sowie die Planung von Infrastrukturprojekten basiert auf der exakten Vermessung von Flussufern und Gewässern.
Geo Messgeräte Wasserbau und Wassernutzung
Dank einfacher Handhabung können auch Anwender mit wenig Erfahrung in schwierigem Gelände Messdaten aufnehmen. Foto: GEO Group

Doch dichtes Ufergehölz, unzugängliches Terrain und unterbrochene GNSS-Signale können die Arbeit erheblich erschweren. Das Ingenieurbüro für Vermessungsarbeiten GEO Group arbeitet in solchen Fällen mit dem kleinen und handlichen GNSS-Sensor ppm10xx zero.

"Als Grundlage für Karten zur Einschätzung von Hochwassergefahren erstellt die GEO Group schon seit 2004 Flussprofile", sagt Harald Mielke, Diplomingenieur für Vermessungswesen und Leiter der GEO Group Niederlassung in Homberg. Besonders das unwegsame Gelände stelle bei der Vermessung von Flüssen eine Herausforderung dar. Hier punkte der ppm10xx zero durch seine Flexibilität. Der ppm10xx zero kann selbst bei einer Neigung von bis zu 60 Grad hochgenaue Positionsdaten erfassen. Das kompakte Gerät wiegt lediglich 170 Gramm und belastet damit selbst bei längeren Arbeiten im Gelände kaum. Es ist an einen Messstab montiert, in dem eine Helix-Antenne integriert wurde. Alle schwereren Komponenten sind in der Mitte des Messstabes verbaut, um eine Kopflastigkeit des Systems zu vermeiden. Gleichzeitig kommt das Gerät mit weniger Kabeln aus.

Eine integrierte IMU kompensiert eine Schräglage des Messstabs. Damit ist auch der Blick auf eine Dosenlibelle nicht mehr notwendig, um die lotrechte Stellung des Messtabs zu überprüfen. Diese Möglichkeit zur Schräghaltung ist besonders in Gegenden hilfreich, wo eine senkrechte Haltung nicht immer ohne Probleme machbar ist. Die Möglichkeit zur Schrägmessung erlaube es auch, viele Punkte innerhalb kürzester Zeit zu vermessen.

Zusätzlich überzeugt Mielke die Messgenauigkeit des ppm10xx zero an Stellen, wo Totalstationen nicht einsetzbar sind oder durch Hindernisse Satellitensignale abbrechen. Der Sensor liefert Daten mit einer Genauigkeit im Zentimeterbereich. Als RTK-Empfänger ist der ppm10xx in der Lage, diesen Effekt der Abschattung zu kompensieren. Er verarbeitet die Signale mehrerer globaler Satellitennavigationssysteme. Neben dem US-amerikanischen GPS, gibt es noch das europäische GALILEO sowie BEIDOU aus China und GLONASS aus Russland. Damit stehen auch an schwierigen Einsatzorten ausreichend Satellitensignale zur Verfügung. Zur Datenerfassung kommt ein Samsung Tablet zum Einsatz, das über eine mitgelieferte Halterung an den Messstab montiert wird. Die Verbindung zwischen dem ppm10xx zero und dem Erfassungsgerät funktioniert kabellos über ein internes, stromsparendes Bluetooth Low Energy Modul.

Der ppm10xx zero ist mit einem Akku ausgestattet, der die Stromversorgung 24 Stunden lang sichert. Wird der Neigungssensor aktiviert, wird mit 15 Stunden mehr als ein kompletter Arbeitstag abgedeckt, ohne dass eine externe Stromquelle angeschlossen werden muss. Die erfassten Daten lassen sich als DXL-Files exportieren und anschließend in das Programm Autodesk Civil 3D integrieren.

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