Studie offenbart Wunsch nach urbanem Grün
Großstädter wünschen sich mehr Grünflächen und Parks

In den Zentren von Hamburg (27 %), Leipzig (27 %) und Frankfurt (25 %) scheint es auch an Spiel- und Freizeitflächen für Kinder zu fehlen. Zu diesen Ergebnissen kommt die Studie "So attraktiv sind Deutschlands Großstädte für Arbeitnehmer", für die PwC 4000 Berufstätige zwischen 18 und 65 Jahren aus zwölf deutschen Großstädten mit mehr als 500.000 Einwohnern befragt hat.
Gegen klimabedingte Veränderungen stehen für die Großstädter grüne Maßnahmen ganz oben auf dem Zettel: Mit 44 Prozent an der Spitze liegt die Forderung nach einer "verstärkten Pflanzung von Bäumen in der Stadt".
40 Prozent sind für die "Begrünung von Dächern und Fassaden". 38 Prozent plädieren für eine "Umwandlung versiegelter Flächen in Grünflächen". 35 Prozent wollen, dass Regenwasser "gezielt zur Bewässerung von Grünflächen" genutzt wird. 34 Prozent verlangen eine "Erweiterung von Grünflächen und Parks".
Vor allem in Hamburg halten es die befragten Berufstätigen für sinnvoll, versiegelte Flächen in Grünflächen umzuwandeln (44 %). Auch würden sie Regenwasser für die Bewässerung von Grünflächen nutzen wollen (42 %). In Köln ist der Wunsch nach einer Erweiterung von Grünflächen und Parks besonders dringend (39 %).
In der Domstadt plädieren 48 Prozent zudem für eine verstärkte Pflanzung von Bäumen in der Stadt. Ganz besonders stark für Baumpflanzungen setzen sich die Menschen in Nürnberg ein (50 %). Beim Einsatz für eine Umwandlung versiegelter Flächen in Grünflächen (41 %) liegt ihr Engagement direkt nach den Hamburgern. cm/PwC
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