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Grundsteinlegung für Jüdischen Garten in Berlin

Zur Grundsteinlegung des Jüdischen Gartens sprach Andreas Nachama von der Allgemeinen Rabbinerkonferenz ein Gebet. Foto: Danilo Ballhorn, Neue Landschaft

Im Oktober wurde in den Gärten der Welt in Berlin-Marzahn der Grundstein für einen neuen Jüdischen Garten gelegt. Er soll den bereits vorhandenen Orientalischen Garten (2005) und den Christlichen Garten (2011) auf dem ehemaligen IGA-Gelände ergänzen.

Auf einer Fläche von etwa 2000 m² soll ein Ort der Begegnung für Toleranz und Vielfalt entstehen. Der Entwurf stammt vom Landschaftsarchitekturbüro "atelier le balto" in Zusammenarbeit mit den Künstlern Manfred Pernice und Wilfried Kuehn. Die Kosten betragen etwa eine Million Euro und werden von der Allianzumweltstiftung, der Axel Springer Stiftung und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) aufgebracht. Im Herbst 2020 soll der Jüdische Garten fertiggestellt sein. "Mit dem Christlichen und Orientalischen Garten präsentieren wir bereits zwei der drei monotheistischen Religionen. Nun folgt der Jüdische Garten, der auf der Ethik der ältesten monotheistischen Religion aufbaut. Er komplettiert diesen Themenkreis", sagte Christoph Schmidt, Geschäftsführer von Grün Berlin.

Die Grünanlage soll Pflanzen beherbergen, die in der Geschichte des Judentums eine wichtige Rolle spielten. Das Wegesystem hält Platzflächen und Felder in unterschiedlichen Größen und Formen bereit. Zwei Pavillons sollen an Begegnungspunkten des Weges eine besondere Aufenthaltsqualität schaffen. dba

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe NEUE LANDSCHAFT 11/2019 .

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