Ein grünes Paradies für Hamburgs Mitte
Hamburg eröffnet "Garten der Wildpflanzen" in Planten un Blomen

Der "Garten der Wildpflanzen" entstand im ehemaligen Heckengarten der dritten Internationalen Gartenbau-Ausstellung (IGA) in Hamburg 1973 auf etwa 1000 m² Fläche. Statt streng geordneter Beete entstand ein offener Gartenraum mit Sandboden, Kieswegen und Sitzplätzen. Gepflanzt wurden ausschließlich Wildpflanzen aus Mitteleuropa. Insgesamt kamen 8.700 Wildstauden und 8.000 Geophyten heimischer Herkunft in die Erde. Darunter auch wilder Buchweizen, Wiesenmargeriten und Mannstreu.
Stuart-Smith pflanzte in sandigem Boden, um eine tiefe Wurzelbildung zu fördern und die Pflanzen trockenheitsresistent zu machen. Auf die Dauer soll wenig oder gar keine Bewässerung der Pflanzen mehr notwendig sein. Auch Trockenmauern und Totholz gehören zum Konzept. Wildbienen, Laufkäfer und Tagfalter werden davon profitieren.
Die Pflege wird zunächst vom Projekt "Natürlich Hamburg!" bezahlt. Später wird die Hamburger Grünverwaltung diese Aufgabe übernehmen, die sich bereits um die übrigen Grünflächen von Planten un Blomen kümmert. cm
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