Heißwasser-Injektionslanzen gegen Neophyten

Die neuen Lanzen ermöglichen die Heißwasser-Benetzung der Pflanzen sowohl oberhalb als auch unterhalb der Bodenfläche und wirken so besonders nachhaltig. Foto: Empas

Die Bekämpfung invasiver Pflanzenarten ist für viele Gemeinden eine zunehmende Herausforderung. Denn diese Neophyten verdrängen nicht nur heimische Pflanzen, sondern verursachen auch erhebliche Schäden an Gebäuden, Deichen, Wegen und Straßen. Zusätzlich stellen Neophyten auch gesundheitliche Gefahren für den Menschen dar, zum Beispiel verursacht Ambrosia Lungenprobleme und der Riesenbärenklau führt zu schweren Verätzungen der Haut.

Der niederländische Maschinenhersteller Empas hat spezielle Injektionslanzen entwickelt, mit denen Neophyten effektive und umweltfreundliche Weise beseitigt werden können - allein mit heißem Wasser. Die neuen Lanzen ermöglichen die Heißwasser-Benetzung der Pflanzen sowohl oberhalb als auch unterhalb der Bodenfläche und wirken so besonders nachhaltig.

Dazu wird heißes Wasser mit einer Temperatur von mindestens 99,4 °C an die Wurzel des Unkrauts injiziert beziehungsweise auf die Pflanze aufgetragen. Die Pflanzenzellen brechen auf, das Unkraut wird sofort geschwächt. Um es nachhaltig zu beseitigen, muss dieser Arbeitsschritt durchschnittlich drei- bis viermal in der ersten Saison wiederholt werden.

Die speziellen Lanzen sind schon vielfach bei Gartenbau-Unternehmen sowie Grün-Dienstleistern im Einsatz.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe NEUE LANDSCHAFT 09/2020 .

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