Gegen Hitze
"Grün in die Stadt" fordert verbindliche "3-30-300-Regel"

Damit Stadtgrün wie eine Klimaanlage wirke, müsse die vom niederländischen Wissenschaftler Cecil Konijnendijk vor vier Jahren entwickelte "3-30-300-Regel" flächendeckend in städtischen Lebensräumen umgesetzt werden. Die Regel besagt, dass jeder Mensch von seinem Zuhause auf mindestens drei große Bäume sehen können soll.
"Studien zeigen, dass schon der Blick ins Grüne Stress mindert, die mentale Gesundheit stärkt und die Aufenthaltsqualität steigert", so die Initiative "Grün in die Stadt". Jede Nachbarschaft sollte zudem einen Baumkronenanteil von mindestens 30 Prozent aufweisen. Die Initiative: "Ein hoher Kronendachanteil verbessert das Mikroklima, spendet Schatten, reduziert die gefühlte Temperatur um bis zu 15 Grad Celsius und senkt die Hitzebelastung nachhaltig."
Schließlich sollte jede Wohnung maximal 300 m von einer größeren, öffentlich zugänglichen Grünfläche entfernt sein. "So wird sichergestellt, dass alle Menschen – unabhängig von Einkommen oder Wohnlage – Zugang zu kühlen Rückzugsorten haben", schreibt die vom BGL getragene Initiative "Grün in die Stadt".
Sie weist darauf hin, dass die "3-30-300-Regel" bereits von den Städten Barcelona, Malmö und Utrecht als Leitlinie verankert worden sei und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sie als zentrale Maßnahme zur Klimaanpassung allumfassend empfohlen habe. cm
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