IGA 2017 startet mit den Bauarbeiten in Berlin

Mit einem Raupenbagger wurde in Berlin der erste Spatenstich für die IGA 2017 vorgenommen. Am Steuer saß IGA-Geschäftsführer Christoph Schmidt. Foto: Mechthild Klett

Mit dem symbolischen Erdaushub für ein neues Besucherzentrum sind die Bauarbeiten für die Internationalen Gartenschau (IGA) 2017 in Berlin-Marzahn gestartet. In der Kabine saß IGA-Geschäftsführer Christoph Schmidt. "Wir bereiten jetzt die Baustelle vor, der Grundstein wird dann im Frühjahr 2015 gelegt", erklärte Architekt Jörg Weber von WW+ Architekten aus Esch sur Alzette in Luxemburg.

Das Zentrum, das der gastronomischen Versorgung der Besucher dienen soll, wird 2000 m2) Bruttogeschossfläche haben und damit über 150 Sitzplätze im Innenraum und weitere 200 Plätze auf der Terrasse verfügen. Die geplanten Kosten liegen bei etwa 7,4 Mio. Euro. Diese Kosten teilen sich der Bund und die Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt. Am künftigen Haupteingang wird das Besucherzentrum erster Anlaufpunkt sein und das "Tor zur IGA" bilden.

Weitere bauvorbereitende Maßnahmen werden auch für den Kienberg und angrenzende Bereiche vorgenommen. Auch die Baustellen für eine geplante Freilichtbühne mit 5000 Sitzplätzen und für eine 14 m hohe Tropenhalle werden nun vorbereitet. Zudem starten die landschaftsarchitektonischen Arbeiten für die neuen "Wasserwelten" und die internationalen Gartenkabinette im Parkgelände.

Zur Umsetzung eines ökologischen Entwicklungs- und Pflegeplan für den bewaldeten Kienberg werden ab Ende November zugewachsene Lichtungen auf der Anhöhe wieder hergestellt und zusätzliche Offenflächen geschaffen. Dazu gehören auch Streuobstwiesen, die am südlichen Hang entstehen und strukturierte Gehölzränder an Wegen. Auch für die geplante Aussichtsplattform, den so genannten Wolkenhain, der mit der Seilbahn erreicht werden kann, müssen Bäume gefällt werden. Zudem stehen Rückbauarbeiten am Wuhleteich an. Dort wird die betonierte Uferbefestigung abgerissen, um eine Flachwasserzone errichten und Röhrichtsstreifen pflanzen zu können.

IGA-Geschäftsführer Christoph Schmidt machte darauf aufmerksam, dass auf dem gesamten neu zu bebauende Gelände Erde abgetragen und gesiebt werden müsse, um das Vorhandensein von Kampfmitteln auszuschließen. Zwar sei bis jetzt nichts gefunden worden, diese vorbeugende Maßnahme sei jedoch notwendig, weil auf dem Gelände im Zweiten Weltkrieg Kampfhandlungen stattgefunden hätten. Schmidt ist zuversichtlich, dass die erwarteten 2,4 Millionen Besucher 2017 auch kommen werden, denn "allein in diesem Jahr erwarten wir bis Jahresende 800 000 Besucher. Das sind 150 000 Besucher mehr allein für die "Gärten der Welt" als im vergangenen Jahr". Derzeit kommen ein Drittel der Besucher aus Berlin und zwei Drittel aus anderen Bundesländern oder dem Ausland. mk

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe NEUE LANDSCHAFT 12/2014 .

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