Ausgegraben

Ist die langweilige Arbeit in der Pflanzenzucht ersetzbar?

Forscher halten das wohl für möglich: Durch einen Roboter namens „FarmBot“. An der TU Kaiserslautern wird daran noch geforscht. Nerds zeigen aber bei Instagram schon immer mal ein Gerät. Es übernimmt angeblich die gesamte Gartenarbeit: Säen, Gießen und Jäten. Alles soll durch Sensoren überwacht und von einer App gesteuert werden.

Das Gerät für eine 3,6 m² große Fläche soll stattliche 1 700 US-Dollar kosten, für eine 14,4 m² große Fläche sogar 2 200 Dollar. Für Nerds vermutlich kein Problem. Auch nicht, dass es etwa 30 Stunden braucht, um das Gerät im Rohbau fertig zu stellen. Etwas schwerer wiegt da schon der Vorwurf, der „FarmBot“ zupfe nicht oder harke, sondern drücke unerwünschte Wildkräuter lediglich zurück in das Erdreich. Wenn die Kräuter dann erneut aus dem Boden schießen, drücke der Bot sie einfach noch einmal zurück ins Erdreich.

Handelt es sich dabei um das berühmte „Zicken“ der FarmBot-Software von denen in Foren und Computerzeitschriften zu lesen ist oder ist das ein grundlegender Konzeptionsfehler? Es ist wohl letzteres. Denn an der TU Kaiserslautern soll es bereits einen fortgeschritteneren „FarmBot“ geben. Studierende und externe Softwarentwickler sind eingeladen, sich in die Software-Dokumentation einzulesen und der TU Vorschläge zu machen. Das ist wohl auch nötig. Denn solange im Web teure Geräte angeboten werden, die Erwartungen nicht erfüllen, grenzt das an mittelalterliche Scharlatanerie. Man könnte auch sagen: Zurück in die Zukunft!

Christian Münter

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe NEUE LANDSCHAFT 08/2022 .

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