Trotz Preissteigerungen: Kaufkraft stärker

IW-Wohnindex: Eigentum wird wieder erschwinglicher

Die eigenen vier Wände sind heute erschwinglicher als noch vor zwei Jahren, wie der Wohnindex des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln für das dritte Quartal 2024 zeigt. Sinkende Zinsen und steigende Einkommen spielen Käufern in die Karten, trotz nun wieder steigender Kaufpreise.
Wohnungswirtschaft Wirtschaft und Mittelstand
Sinkende Zinsen und steigende Einkommen spielen Käufern in die Karten, trotz nun wieder steigender Kaufpreise. Foto: KfW-Bildarchiv, Thomas Klewar

Eine vierköpfige Familie mit einem mittleren Vollzeit- und einem mittleren Teilzeiteinkommen musste Ende 2022 noch 45 Prozent des gesamten Einkommens für ein Eigenheim monatlich aufbringen. Zuletzt waren es 40 Prozent, wie die neuen Ergebnisse des IW-Wohnindex für das dritte Quartal 2024 zeigen.

Die eigenen vier Wände sind erschwinglicher geworden, obwohl die Kaufpreise für Eigentumswohnungen im Vergleich zum Vorjahresquartal um 0,2 Prozent und für Ein-/Zweifamilienhäuser um 0,5 Prozent gestiegen sind.

Der Grund: Haushalte haben mehr Geld im Portemonnaie als noch vor zwei Jahren, unter anderem durch erfolgreiche Tarifabschlüsse. Zeitgleich sinken die Zinsen wieder, was die Finanzierung vereinfacht.

Zum Gesamtbild gehört aber auch, dass Eigentum im vergangenen Jahrzehnt noch deutlich erschwinglicher war. Anfang 2018 etwa musste eine Familie weniger als 30 Prozent des monatlichen Haushaltseinkommens für das Eigenheim ausgeben. Eine Rückkehr zu diesem Niveau wird es mittelfristig allerdings nicht geben.

Die Folge: Im Vergleich zum Vorquartal stiegen die Kaufpreise in urbanen Ballungsräumen vor allem im Bereich der Ein- oder Zweifamilienhäuser im dritten Quartal 2024 stärker als in ländlicheren Regionen. In den Top-7 Standorten Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, München und Stuttgart stiegen die Kaufpreise für Ein- oder Zweifamilienhäuser um 1,2 Prozent im Vergleich zum Vorquartal, in den weiteren Großstädten um 1,4 Prozent.

Insgesamt stiegen die Kaufpreise für Ein- oder Zweifamilienhäuser über alle Regionstypen hinweg.

cm/IW Köln

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