Kaum die Hälfte der Unternehmen empfängt E-Rechnungen

Digitale Infrastruktur Digitalisierung
Noch viel Luft nach oben beim elektronischen Rechnungsverkehr. Foto: magele-picture, Adobe Stock

Seit 1. Januar ist der Empfang von E-Rechnungen im Geschäftsverkehr zwischen Unternehmen Pflicht. Viele Unternehmen waren noch im Dezember 2024 kaum vorbereitet. Weniger als die Hälfte der Unternehmen in Deutschland (45 %) konnten zu diesem Zeitpunkt Rechnungen als E-Rechnung empfangen – ein Format, das spezielle Vorgaben hinsichtlich seiner Datenstruktur und maschineller Lesbarkeit erfüllen muss. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie im Auftrag des Digitalverbands Bitkom, für die 1103 Unternehmen ab 20 Beschäftigten in Deutschland befragt wurden.

Demnach empfingen nahezu alle Unternehmen Rechnungen per E-Mail (96 %). Fast ebenso viele stellten ihren Geschäftspartnern frei, Rechnungen per Briefpost zu senden (93 %). Bei 7 Prozent der Unternehmen erfolgte ein manueller Upload durch die Geschäftspartner in einem Portal. 58 Prozent der Unternehmen gaben an, ihre Geschäftsprozesse in Buchhaltung, Finanzen und Controlling weitestgehend oder vollständig digitalisiert zu haben.

"Obwohl der Empfang von E-Rechnungen ab dem 1. Januar 2025 verpflichtend ist, wird diese Form der Rechnung bisher in verhältnismäßig wenig Unternehmen genutzt. Die Einführung ist mit einem gewissen Aufwand verbunden, zumal die Implementierung in verschiedene Geschäftsprozesse hineinreicht. Dennoch ist es wichtig, dass sich alle Unternehmen mit der E-Rechnung auseinandersetzen – und das nicht nur, um staatlichen Vorgaben gerecht zu werden. Einmal eingeführt kann sie helfen, Prozesse effizienter zu gestalten und Kosten zu sparen", sagte Daniil Heinze, Referent für Digitale Geschäftsprozesse beim Bitkom.

Nur rund die Hälfte der Unternehmen (55 %) nutzte die E-Rechnung bereits bei ausgehenden Rechnungen: ein knappes Drittel häufig (30 Prozent), ein Viertel nur in Einzelfällen (25 %). Viel verbreiteter war dagegen der Rechnungsversand per E-Mail, beispielsweise in Form von PDF-Dateien, den praktisch alle Unternehmen nach wie vor nutzen (99 Prozent). Mehr als die Hälfte griff noch auf Briefpost zurück (59 %). 13 Prozent der Unternehmen taten das oft, 46 Prozent in Einzelfällen. Bitkom

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