Editorial

Liebe Leserinnen und Leser!

Vor einem Jahr hatten wir gefragt "Kommen die Flüchtlinge und der GaLaBau zusammen?" Inzwischen kann man die Frage ohne Vorbehalte mit einem "Ja" beantworten. Hunderttausende Geflüchtete werden in diesem Jahr ihre Sprachkurse beenden. Den Unternehmen stehen sie dann mit Kenntnissen auf dem Sprachniveau A.2 oder B.1 zur Verfügung. Das reicht für den Start als Helfer und Auszubildende. Die höchste Hürde, Flüchtlinge einzustellen, ist so beseitigt. Herbert Hüsgen, Geschäftsführer des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau, ist optimistisch, dass dies 2017 zu zahlreichen neuen Mitarbeitern führt. (Seiten 5 und 6)

Zu vielen neuen Mitarbeitern soll auch die neue Nachwuchs-Kampagne des AuGaLa führen. Die acht Protagonisten wirken deutlich rauer, vielleicht auch ein wenig heldenhafter, als ihre Vorgänger von 2011. Aber das muss wohl so sein. Denn der Kampagnenentwurf wurde in tiefenpsychologischen Interviews an der Kernzielgruppe der 14- bis 17-Jährigen geprüft und nach ihren Wunschvorstellungen verändert. Die Kampagne holt die Jugendlichen dort ab, wo sie sind. (Seite 7) So sieht es auch Prof. Martin Thieme-Hack in seinem Kommentar "Gärtner sind die glücklichsten". (Seite 11)

Pünktlich zum Vorfrühling hat Prof. Martin Bocksch die wichtigsten Regeln und Forschungsergebnisse zum Thema Rollrasen zusammengetragen. Der Verbandsreferent des Deutschen Rollrasenverbandes berichtet über Klimakammer-Versuche an der Hochschule Osnabrück. Danach hält gerollter Fertigrasen bis zu vier Tage lang, wenn er vor der Ernte gut gewässert wurde und die Temperaturen im frühen Frühjahr oder späten Herbst um die 2°C liegen. Auch das Problem Maulwurf im Privatgarten kann nachhaltig und umweltverträglich gelöst werden. Bocksch empfiehlt stabile Kunststoffgeflechte, die unter dem neuen Rasen verlegt werden. (Seiten 28 bis 32)

Bau-Fachanwalt Rainer Schilling beschäftigt sich in dieser Ausgabe mit Bauträgern, die bei der Zahlung an ihre GaLaBau-Subunternehmer Schwierigkeiten machen. Gerne wird der Subunternehmer von allen Informationen abgeschnitten, damit er nicht weiß, wann seine Vergütungsforderung fällig ist. Beliebt ist es auch, Klauseln in die Verträge einzufügen, die das Bonitäts- und Insolvenzrisiko des Auftraggebers auf den Subunternehmer abwälzen.

Ich wünsche Ihnen einen beherzten Start in den Vorfrühling. Es grüßt Sie herzlichst

Ihr Christian Münter

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe NEUE LANDSCHAFT 02/2017 .

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