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Kommunen: Herausforderungen personell kaum zu bewältigen

Vor allem in den Bau- und Planungsbereichen der Städte und Gemeinden hat die Personalknappheit ein besorgniserregendes Niveau erreicht. Foto: Kl.-U. Gerhardt, pixelio.de

Fehlendes Personal in den kommunalen Verwaltungen wird zu einem Hindernis, öffentliche Investitionen in die Infrastruktur oder zur Bewältigung der großen transformativen Herausforderungen mit Blick auf Klimawandel und Digitalisierung zu bewältigen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der KfW Bankengruppe. Vor allem in den Bau- und Planungsbereichen der Städte und Gemeinden hat die Personalknappheit ein besorgniserregendes Niveau erreicht. Die Umsetzung dringend benötigter zusätzlicher Investitionen kann kaum noch gestemmt werden.

Rund zwei Drittel der im KfW-Kommunalpanel befragten Kommunen rechnen damit, dass sich infolge knapper Finanzmittel die Personalsituation in den planungsrelevanten Bereichen verschlechtern wird. Schon heute sind viele wichtige Stellen unbesetzt. Fast 30 Prozent der kommunalen Belegschaft sind 55 Jahre oder älter. Viele von ihnen werden in den kommenden zehn Jahren die Verwaltung altersbedingt verlassen, was für die Kommunen einen immensen Nachbesetzungsdruck mit sich bringt. Gleichzeitig hat sich die Komplexität der Verwaltungsarbeit erhöht und damit auch neuer Bedarf nach hochqualifizierten Mitarbeitern ergeben. Im aktuellen Stellenschlüssel der Kommune kann er kaum adäquat abgebildet werden.

Die Kommunen müssen deshalb sowohl mit Blick auf die Quantität, als auch auf die Qualifikation ihres Personalbestandes aktiv werden, damit die Bewältigung der großen Herausforderungen nicht an knappen Planungs- und Umsetzungskapazitäten scheitert. Um zukunftsfähige Infrastruktur, mehr Klimaschutz und effiziente Daseinsvorsorge gewährleisten zu können, sind deshalb dringend neue Wege in der Personal- und Investitionsplanung zu beschreiten. Konkrete Ansatzpunkte dafür sind eine Erhöhung der Attraktivität des öffentlichen Dienstes als Arbeitgeber, die Aus- und Weiterbildung des benötigten Fachpersonals und eine kooperative Nutzung von knappen Fachkräften.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe NEUE LANDSCHAFT 05/2022 .

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