Kompakte Kraftpakete

Radlader verladen schnell große Mengen an Baustoff - und garantieren so Effizienz. Foto: pickone, Fotolia.com

„Klein, aber oho!“ - so lässt sich der Charakter kompakter Baumaschinen am besten auf den Punkt bringen. Denn ihre eher geringen Maße sollten nicht darüber hinwegtäuschen, welch enorme Kraft in ihnen steckt. Besonders im GaLaBau, der oft in beengten Platzverhältnissen operiert, sind Kompaktmaschinen daher ein Must-Have in jedem Fuhrpark.

Baumaschinen sind essenziell. Nicht nur, dass es ohne sie keine bahnbrechenden Infrastrukturprojekte gäbe. Sie sind auch der größte Trumpf, den die Baubranche heutzutage ausspielen kann, wenn sie um Nachwuchs ringt. Denn nichts verkörpert den Reiz des Berufsfeldes von Straßen,- Tief,- und GaLaBau so formvollendet wie Bagger, Radlader und Co. In Zeiten des Fachkräftemangels, der wie ein Damoklesschwert über dem Bau-Boom hängt, ist es umso wichtiger, das Begeisterungs-Potenzial von Baumaschinen zu nutzen. Dank ihnen ist der Baustellenjob, der früher aus schweißtreibendem Malochen bis hin zur völligen Ermattung bestand, heute eine hochkomplexe, maschinengestützte Tätigkeit, die durchaus Spaß macht.

Bequemes Arbeiten

Natürlich spielt sich das Alltagswerk der Bauwirtschaft unverändert unter freiem Himmel ab - eine gesunde Wetterfestigkeit wird also auch zukünftig bei jedem vonnöten sein, der sich im Bau verdingen will. Wer sich jedoch etwas näher mit Baumaschinen beschäftigt, wird schnell feststellen: Auf den Baustellen der Republik hat Komfort Einzug gehalten. Das Bild vom bedauernswerten Mann, der sein Leben lang auf dem Bau malocht hat und mit Anfang fünfzig wegen kaputter Knochen in die Frührente muss, ist nicht mehr zeitgemäß. Das offensiv zu kommunizieren, ist ebenso wichtig wie das Wissen darum, wie nutzerfreundlich beispielsweise ein Gros der heutigen Minibagger designt ist. Das Zauberwort lautet hierbei "Ergonomie": Die optimale wechselseitige Anpassung zwischen dem Menschen und seinen Arbeitsbedingungen. Viele namhafte Baumaschinenhersteller haben den Ergonomie-Gedanken mittlerweile zum zentralen Konstruktionsprinzip erhoben. Ja, Minibagger sehen von außen nicht gerade geräumig aus - schließlich sind es gerade ihre kompakten Maße, die sie in beengten Platzverhältnissen zum wichtigsten maschinellen Helfer machen. Doch anzunehmen, dass sich ein Arbeitstag im Minibagger anfühlt wie eine U-Bahn-Fahrt in Tokyo, wäre ein Trugschluss. Viele Modelle bieten heute nicht nur erhöhte Beinfreiheit und einen voll gefederten Komfortsitz, sondern auch eine optional erhältliche Klimaanlage.

E-Maschinen: "The next big thing"

Wohlbefinden ist jedoch nur ein Teilaspekt des größeren Ganzen: Gesundheit. Und auch an diesem Punkt sind im Baumaschinensegment in den letzten Jahren entscheidende Fortschritte erzielt worden - vor allem dank der Akku-Technologie. Zwar verfügen auch Bagger und Radlader mit Verbrennungsmotoren oft über eine Vibrations- und Geräuschdämmung. Doch einerseits profitiert lediglich der Fahrer im Inneren der Kabine davon. Und andererseits bleiben die Stickstoff-Emissionen als ungesundes Beiwerk der Maschinenleistung erhalten. Akku-betriebene Baumaschinen hingegen vereinen geringe Vibrationen und einen niedrigen Lärmpegel mit dem Wegfall von Emissionen. Gerade in lärmsensiblen Bereichen wie Wohngebieten oder Krankenhauskomplexen sind die E-Baumaschinen gern gesehene Gäste. Auch gesellschaftspolitisch erlangen sie einen immer besseren Status - zu Recht. Denn gerade aus GaLaBau-Sicht ist ihr Einsatz nur konsequent: Wozu gewissenhaft das urbane Grün pflegen, das ja auch Feinstaub bindet, wenn man zeitgleich Abgase produziert? Akku-betriebene Maschinen sind darauf die passende Antwort.

Wir sehen: Im Spannungsfeld zwischen Fachkräftemangel und Klimawandel zeichnen sich auch für das Baugewerbe große Umbrüche ab. Doch dank immer leistungsstärkerer, komfortablerer und umweltfreundlicherer Maschinen ist die Branche weiterhin gut aufgestellt, um diesen Herausforderungen zu begegnen. Wenn es darum ginge, den Status Quo in ein einfaches Bild zu fassen, wie wäre es dann damit: Ein junger Mann sitzt bei typisch deutschem Dauerregen milde lächelnd in seinem Mini-Bagger - innen beheizt und außen abgasfrei. Baumaschinenführer im Jahr 2019: Beherztes Zupacken, das nicht in Malochen ausartet. Ein abwechslungsreicher Outdoor-Alltag ohne Raubbau am eigenen Körper oder der Natur: Die Baumaschinen machen's möglich.

hb

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Exkurs 01/2019 .

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