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Kompakter Erdbaukipper mit hoher Rangierfähigkeit

Der kompakte Krampe Erdbaukipper SK 460 kann auch für das Abschottern im Wegebau genutzt werden. Foto: Krampe Fahrzeugbau GmbH

Ein kleinerer Anhänger hat viele Vorteile, beispielsweise in Sachen Wendigkeit und geringerem Zugkraftbedarf. In Kombination mit einem kleinen Traktor ist das ganze Gespann kompakter und handlicher. Das gilt für den neuen kompakten Erdbaukipper SK 460 der Krampe Fahrzeugbau GmbH. Er punktet vor allem mit seiner Rangierfähigkeit zum Beispiel in Parkanlagen oder engen Hofeinfahrten. Die schlanke Zugvorrichtung optimiert obendrein den Wendekreis.

Darüber hinaus ist der Anhänger mit einer Wannenlänge von 4,65 m und einer robusten 1,0 m hohen Wanne ein echtes Multitalent. Ob Sand oder Kies, Geröll oder Grasschnitt, Hackschnitzel oder Baumstubben: Der Erdbaukipper SK 460 nimmt alles mit und kann schon mit einem Schlepper ab 75 PS gefahren werden.

Trotz seiner reduzierten Größe kann der Kipper einiges bewegen. Das reguläre Transportvolumen von 10,2 m³ kann mühelos mit Silageaufsätzen auf 18,4 m³ angehoben werden. Und der groß dimensionierte Teleskopzylinder realisiert eine Hubleistung von ca. 12 t bei trockenem Sand.

Die serienmäßig hydraulische Heckklappe hat unten Schließhaken und ist absolut dicht. Der Heckklappenzylinder mit integriertem Sperrblockventil und zusätzlichem Lasthalteventil hält den Schließdruck dauerhaft konstant. Die Heckklappe lässt sich aber auch feinfühlig öffnen. Der Sand- und Kieskipper kann somit auch für das Abschottern im Wegebau genutzt werden.

Auch wenn es gröber zur Sache geht, ist dieser Anhänger der richtige. Die Rückleuchten sind mit einem robusten Schutzblech ausgerüstet, das für eine gute Bodenfreiheit extra hoch angeordnet ist und sich damit nicht im Gefahrenbereich unter dem Chassis befindet. Der Unterfahrschutz ist so positioniert, dass er eine selbstreinigende Wirkung zeigt und kein Schmutz darauf liegen bleibt. Auf Wunsch kann die Wanne zudem aus Hardox gefertigt werden.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe NEUE LANDSCHAFT 08/2017 .

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