JCB
Kraftfahrtbundesamt lässt Wasserstoff-Verbrennungsmotor zu
JCB ist der erste Baumaschinenhersteller, der einen funktionsfähigen, mit Wasserstoff betriebenen Verbrennungsmotor entwickelt hat. Der Land- und Baumaschinenhersteller teilte mit, dass das Kraftfahrtbundesamt den kommerziellen Einsatz in Maschinen genehmigte. Damit kommt das Unternehmen europaweit auf insgesamt elf Zulassungsbehörden, die eine Genehmigung für den Verkauf von JCB-Verbrennungsmotoren erteilt haben. Die Behörden anderer Länder sollen im Laufe des Jahres voraussichtlich nachziehen.
Ein Team von 150 britischen Ingenieuren hat über drei Jahre lang an dem 100 Millionen Pfund schweren Entwicklungsprojekt gearbeitet. "Dass wir das neue Jahr mit der Zertifizierung in so vielen europäischen Ländern beginnen, ist ein gutes Zeichen für die Zukunft der Wasserstoff-Verbrennungstechnologie", sagt Anthony Bamford, JCB-Vorsitzender und Leiter des Wasserstoffmotorprojekts des Unternehmens. JCB habe damit in den letzten Jahren bewiesen, dass diese Entwicklung eine echte Null-Emissions-Lösung für Bau- und Landmaschinen sei. Die formelle Typgenehmigung ebne den Weg für den Verkauf und den Einsatz von Wasserstoffmotoren in ganz Großbritannien und Europa.
Die Fahrzeugbehörde RDW war die erste Zulassungsbehörde, die eine offizielle Zertifizierung ausstellte und damit die Genehmigung für den Verkauf des Motors in den Niederlanden erteilte. Andere Zulassungsstellen in ganz Europa sind dem Beispiel der RDW gefolgt und haben die erforderliche Zertifizierung erteilt, darunter Großbritannien, Nordirland, Deutschland, Frankreich, Spanien, Belgien, Polen, Finnland, die Schweiz und Liechtenstein. JCB hat bereits mehr als 130 Testmotoren hergestellt, die in Baggerladern, Teleskopladern und Generatoren zum Einsatz kommen. Die praktische Erprobung durch Wasserstoff angetriebene JCB-Maschinen auf den Baustellen der Kunden sei bereits weit fortgeschritten und mache gute Fortschritte.
NL-Stellenmarkt









