Kurz notiert

  • Zur Gestaltung von Schulgeländen hat die Deutsche Umwelthilfe (DUH) die Bildungsminister der Bundesländer aufgefordert, verbindliche Regelungen zu beschließen: "Weg von grauen Betonwüsten, hin zu mehr Grünflächen". Trotz Klimakrise seien viele der 32.000 allgemeinbildenden Schulen in Deutschland stark versiegelt und schützten kaum vor Hitze und Extremwetter. Es seien deshalb Mindeststandards für den Neu- und Umbau von Schulhöfen sowie eine finanzielle und personelle Unterstützung von Bund und Ländern nötig.

 

  • Ausschließlich geringfügig gearbeitet haben im Juni 2023 11,4 Prozent der Beschäftigten und weitere 8,6 Prozent haben zusätzlich zu einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung eine geringfügige Nebentätigkeit ausgeübt. Diese Zahlen nennt die Bundesregierung in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Gruppe Die Linke im Bundestag unter Verweis auf die Bundesagentur für Arbeit. Danach gab es im Jahresdurchschnitt 2023 rund 271.000 geringfügig Erwerbstätige.

 

  • Im Park der Gärten in Bad Zwischenahn endete die Saison 2024 wieder mit einem neuen Besucherrekord. Mit gut 246.500 Gästen haben in diesem Jahr so viele Menschen den Park besucht wie noch nie zuvor. Der bisherige Rekord aus dem Vorjahr von gut 235.350 Gästen wurde um 4 Prozent übertroffen – und dass, obwohl fast 600 Jahreskarten weniger verkauft wurden. Trotz dieses Rückgangs bleibt die Zahl der Besuche von Jahreskarteninhabern mit fast 42.000 über dem Vorjahresniveau (2023: 41.500).

 

  • Luxemburgs urbane Gartenschau "Luxembourg Urban Garden" (LUGA) will die Städte Luxemburg und Ettelbrück vom 7. Mai bis 18. Oktober kommenden Jahres in eine grüne Oase verwandeln. Die LUGA wird im Luxemburger Stadtpark Édouard André, im Petruss- und Alzette-Tal, auf dem Kirchberg und in der Region Nordstad stattfinden. Gärten und Landschafts-Projekte sollen auf neue und interaktive Weise präsentiert werden. Das Patronat haben der Luxemburgische Großherzog und die Großherzogin übernommen.

 

  • Eine digitale Verwaltung hat für die Deutschen große Dringlichkeit. 90 Prozent wünschen sich, dass ihre Kommune das Thema mit mehr Nachdruck verfolgt. 2019 lag der Anteil erst bei 69 Prozent, vergangenes Jahr waren es bereits 87 Prozent. Dabei ist der Wunsch nach digitalen Verwaltungsdiensten bei den Jüngeren besonders stark (18- bis 29-Jährige: 95%; 30- bis 49-Jährige: 97%), aber auch die Älteren ab 65 fordern mit 82 Prozent ein höheres Digitalisierungstempo. Das stellte eine repräsentative Befragung unter 1.003 Personen fest.

 

  • In unmittelbarer Hochwassergefahr leben fast 400.000 Menschen in Deutschland. Das geht aus einer Hochwasserrisikostudie des Instituts für Umweltfragen im Auftrag der Grünen-Bundestagsfraktion hervor. Gleichzeitig drohen immer häufiger Niedrigwasser. Durch die Klimakrise gerät der Wasserhaushalt seit Jahren immer stärker aus den Fugen. Während in vielen Regionen Wasserknappheit und Dürre herrschen, treten anderswo Flüsse über die Ufer und überschwemmen ganze Ortschaften.

 

  • Im egapark Erfurt, auf dem Gelände der früheren Bundesgartenschau 2021, ist ein neuer Schaugarten zu nachhaltigem Gärtnern gebaut worden. Die Demonstrationsfläche entstand im Hangbereich oberhalb des Liliengartens. Das Konzept kam von der Stiftung Naturschutz Thüringen und dem Naturgarten e.V. Die Kosten übernahm Lotto Thüringen. Interessierte finden künftig fachkundige Beispiele, wie man mit Pflanzenauswahl und Naturmaterialien zur Biodiversität im eigenen Garten beitragen kann.

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