Kurz notiert
- 2024 war das wärmste Jahr seit Beginn der flächendeckenden Messung Ende des 19. Jahrhunderts. Das geht aus vorläufigen Daten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) hervor. Die Folgen der Erderwärmung träfen Deutschland mit häufigeren und intensiveren Wetterextremen, erklärte Tobias Fuchs, der für Klima und Umwelt zuständige DWD-Vorstand. Schon 2023 sei das bis dahin wärmste Jahr in Deutschland gewesen. Das Temperaturmittel lag damals bei 10,6 Grad.
- Gegen die Zulassung von Glyphosat in der Europäischen Union haben das "Pesticide Action Network Europe" (PAN) und seine Mitglieder - ClientEarth, Générations Futures, Global 2000 und PAN Niederlande - sowie PAN Germany vor dem Europäischen Gerichtshof geklagt. Die Umweltverbände kritisieren, die EU-Kommission und ihre wissenschaftlichen Agenturen hätten wiederholt kritische Studien, die schädliche Wirkungen von Glyphosat dokumentieren, unbegründet ausgeschlossen oder ihre Ergebnisse systematisch heruntergespielt.
- Für den Deutschen Landschaftsarchitekturpreis können noch bis zum 27. Januar aktuelle Planungen und Projekte online eingereicht werden. Im Wettbewerb 2025 geht es um eine sozial und ökologisch orientierte Siedlungs- und Landschaftsentwicklung sowie eine zeitgemäße Freiraumplanung. Vergeben werden ein Erster Preis und maximal neun Auszeichnungen. Registrierung und Einreichung eines Wettbewerbsbeitrags erfolgen online: https://www.deutscher-landschaftsarchitektur-preis.de/wettbewerb-2025
- Die Essener Fachschule für Gartenbau will im kommenden Schuljahr ein neues Unterrichtsmodell für Schüler aus dem Produktionsgartenbau einführen. Es soll auf die Herausforderungen einer Führungsrolle in der grünen Branche vorbereiten: Die ersten vier Tage bleiben dem traditionellen Unterricht vorbehalten. Der fünfte Tag wird jedoch zu einem "Schlüsselinstrument der Ausbildung", der quartalsweise mit Gastreferenten und Exkursionen unterschiedliche, praxisnahe Schwerpunkte setzt.
- "Design Gardens" heißt das Leitthema der spoga+gafa, die vom 24. bis zum 26. Juni 2025 in Köln stattfinden wird. Die größte Garten- und BBQ-Messe der Welt will alle Facetten des Designs von Außenbereichen beleuchten. Die neuesten Trends rund um die Produktwelten der internationalen Aussteller werden dann genauso thematisiert wie die grundlegende Gestaltung von Gärten, Terrassen und Balkonen. Die Veranstaltung wird von Sonderformaten, einem Eventprogramm und Networking-Events begleitet.
- Das nächste Betriebsaufgabeseminar der SVLFG findet vom 11. bis 14. Februar im westfälischen Höxter statt. Teilnehmen können Personen, die mit ihrem Betrieb bei der SVLFG versichert sind. Neben rechtlichen Aspekten geht es auch um persönliche und emotionale Dinge. Für die Umsetzung fließen Erfahrungen von Betriebsaufgebenden ein, die den Prozess bereits hinter sich gebracht haben. Seminarkosten: 596,50 Euro pro Person. Infos und Anmeldungen unter der Telefonnummer (0561) 78 51 05 12.
- Blumentöpfe werden in der gärtnerischen Produktion künftig nicht mehr als Verkaufsverpackungen angesehen. Das regelt die neue EU-Verordnung über Verpackungen und Verpackungsabfälle (PPWR). Sie wird in Kürze im EG-Amtsblatt veröffentlicht und tritt 20 Tage später in Kraft. Für den Produktionsgartenbau entfallen damit Lizenzentgelte für die Beteiligung an einem dualen Rücknahmesystem. ZVG-Präsidentin Eva Kähler-Theuerkauf begrüßte die neue Regelung.
NL-Stellenmarkt

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