Nachrichten und Aktuelles

Kurz notiert

  • Der Bundespreis Stadtgrün verlängert seine Abgabefrist. Wegen der Corona-Pandemie dürfen die Teilnehmer ihre Unterlagen noch bis zum 30. April um 23:59 Uhr abgeben. So soll es trotz der Einschränkungen allen Kommunen ermöglicht werden, ihre Beiträge rechtzeitig einzureichen. Die Bewerbung erfolgt unverändert über ein einfaches Onlineformular, das sich problemlos auch im Homeoffice bearbeiten lässt. Der Bundespreis wurde zu Jahresbeginn erstmalig vom Bundesinnen- und Bauministerium ausgelobt.
  • Zum Gartenbauverband Mitteldeutschland haben sich die Gartenbauverbände Sachsen und Sachsen-Anhalt zusammengeschlossen. Sie versprechen sich davon eine starke Vertretung gegenüber der Politik und Synergieeffekte durch eine Erweiterung des Netzwerks. In beiden Bundesländern wird es auch weiterhin jeweils eine Geschäftsstelle des Produktionsgartenbaus geben. Der Zusammenschluss wurde durch einen Beitritt der sachsen-anhaltinischen Gärtner bei ihren Kollegen aus Sachsen vollzogen.
  • Den Erfolg des High Line Parks in Zürich wiederholen will eine lokale Bürgerinitiative. Sie schlägt vor, den Seebahngraben, einen Bahnabschnitt im Südwesten der Stadt, zu überdecken und zu begrünen. Zürich erhielte damit einen 4,2 ha großen neuen Park. Die Querstraßen würden den Park in sechs Abschnitte teilen, die jeweils einen anderen Charakter hätten. Drei Stadträte haben sich für die Idee ausgesprochen. Auch die Bahn findet das Projekt gut. Es wurde bereits in den kommunalen Richtplan aufgenommen.
  • Giftpflanze des Jahres 2020 ist die Tollkirsche (Atropa belladonna). Das teilte der Botanische Sondergarten Hamburg-Wandsbek mit. Alle Teile der Staude, die an gut gedüngten Standorten bis zu zwei Meter hoch werden kann, sind sehr stark giftig. Erste Vergiftungserscheinungen sind geweitete Pupillen und Lichtempfindlichkeit. Beim geringsten Verdacht einer Vergiftung sollte man sich unverzüglich in ärztliche Behandlung begeben. Die Pflanze ist an ihren schwarz glänzenden oder mattgelben Früchten zu erkennen.
  • Zum Tag der Arbeit am 1. Mai hat der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) erstmals seine öffentlichen Kundgebungen abgesagt. "Die Solidarität, die die weltweite Ausbreitung des Corona-Virus uns allen abverlangt, zwingt uns auch zu einer historisch einmaligen Entscheidung", sagte der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann. "Solidarität heißt in diesem Jahr: Abstand halten." Er dankte jenen, die die Gesellschaft vor dem Virus schützen,die Versorgung gewährleisteten und die öffentliche Sicherheit aufrechterhielten.
  • Mensch und Tier in einem Grab: Das wird künftig auf dem Friedhof Ohlsdorf in Hamburg möglich sein. Der größte Parkfriedhof der Welt wird dafür einen besonders gestalteten "Gemeinschaftsgarten" im Planquadrat Bq 69 zur Verfügung stellen. Die Friedhofsverwaltung rechnet mit sehr unterschiedlichen Größen und Abständen, weil sowohl mehrere Menschen als auch mehrere Tiere auf einer Grabstelle beigesetzt werden können. Das entspricht der Erfahrung, dass ein Mensch während seines Lebens mehrere Haustiere besitzt.
  • Mehr Grünflächen sollten nach Auffassung des Verbands Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Baden-Württemberg in den Städten angelegt werden, um die Hitze zu vertreiben. Beton und Asphalt speicherten die Wärme und die enge Bebauung in den Städten sorge für Hitzeinseln, die das Leben im Sommer teils unerträglich machten. Aus der klimatischen Sackgasse führten nur bewusst angelegte Grünflächen. Sie sorgten für Kühlung und könnten wichtige Frischluftkorridore bilden.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe NEUE LANDSCHAFT 04/2020 .

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