Kurz notiert
- Bei der Entscheidung für die Beauftragung eines Betriebs mit haushaltsnahen Dienstleistungen greifen Verbraucher meist auf persönliche Empfehlungen oder ein Beratungsgespräch vor Ort zurück. Dennoch ist über die Hälfte der Deutschen der Meinung, dass digitale Angebote ausführende Betriebe attraktiver machen (55 %). Für vier von zehn Endverbrauchern (40 %) ist das Fehlen einer Webseite sogar ein Ausschlusskriterium bei der Wahl eines Betriebs. Das geht aus einer Umfrage der Bitkom Research hervor.
- Der Deutsche Landschaftsarchitektur-Preis wird am 12. September wieder im Allianz Forum in Berlin verliehen. Ein Erster Preis und neun Auszeichnungen gehen an Projekte in Höxter, Basel, München, Weinstadt, Berlin, Hamburg, Karlsruhe und Lindau. Mit dabei sind das Preisgericht, Förderer, Wettbewerbsteilnehmer und Gäste aus Planung, Politik, Wirtschaft und Kultur. Nach der Preisverleihung steigt das Sommerfest der Landschaftsarchitekten hoch über den Dächern Berlins mit Blick auf das Brandenburger Tor.
- Die Friedhofsgärtner haben im Juni mit Dreharbeiten für eine neue Social-Media-Videoreihe begonnen. Ziel ist es, den Beruf und die tägliche Arbeit in der Branche in kurzen, ansprechenden Formaten darzustellen. Hintergrund ist eine veränderte Mediennutzung: Kurze Videos auf Plattformen wie Facebook, Instagram, YouTube und TikTok haben sich in den letzten Jahren als wirkungsvolle Mittel etabliert, um Aufmerksamkeit zu erzeugen und Themen einem breiten Publikum zugänglich zu machen.
- Einen neuen Schulgartenleitfadenat der Berliner Bezirk Neukölln entwickelt. Er soll die Schulen in dem Viertel mit angesagten Kiezen und sozialen Brennpunkten ermutigen, eigene Gärten anzulegen. Sie sollen dazu dienen, bei Kindern und Jugendlichen einen Bezug zur Natur herzustellen und dabei mit allen Sinnen zu lernen. Die gemeinsame Gartenarbeit werde soziale Kompetenzen fördern. Eine Musterschule im Bezirk ist das Albrecht-Dürer-Gymnasium, das über einen großen Schulgarten mit einem Naturteich verfügt.
- Nach dem Sturmtief Ziros gab es Ende Juni Schäden in mehreren Parkanlagen in Berlin und Brandenburg. Besonders betroffen waren der Schlosspark Charlottenburg und die Pfaueninsel in Berlin wo der Sturm Bäume entwurzelte sowie der Park Sanssouci in Potsdam wo 20 Bäume beschädigt wurden. Dabei handelte es sich nach Angaben der Preußischen Schlösserstiftung um entwurzelte Bäume als auch um Kronenausbrüche oder herabhängende, schwere Äste, die entfernt werden müssen.
- Die Waldfläche in der Schweiz nimmt seit über 150 Jahren zu. Zwischen 1983 und 2022 wuchs die Fläche um 11,6 Prozent. Im letzten Jahrzehnt (2015–2025) betrug die Zunahme 23.000 ha, was 23 km²/J. entspricht. Sie war jedoch deutlich geringer als in den vorangegangenen Jahrzehnten. Fast 75 Prozent der Waldflächenzunahme fanden in Lagen von über 1400 m ü. M. statt, vor allem auf Flächen, auf denen die landwirtschaftliche Nutzung aufgegeben wurde.
- Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) und der Fachverband Deutscher Floristen (FDF) liefern sich einen Schlagabtausch. Zum Muttertag hatte die Gewerkschaft erklärt, dass "die Branche mit etwas mehr als 27.000 Beschäftigten als Niedriglohnsektor" gelte und kritisiert, dass "sich große Floristikketten jeglicher Tarifbindung entziehen und so die Löhne und Gehälter drücken". Der FDF reagierte verärgert: Die Veröffentlichung werfe "ein negatives Licht auf die Floristikbranche" und schädige ihr Ansehen.
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