Aktuelles und Wissenswertes im Überblick
Kurz notiert
Der Gewinner des Cornelia Hahn Oberlander International Landscape Architecture Prize 2025 wird am 14. Oktober bekannt gegeben. Der alle zwei Jahre verliehene Preis ist eine der renommiertesten Auszeichnungen in der Landschaftsarchitektur. Er entspricht dem Pulitzer-Preis für Belletristik und ist mit 100.000 US-Dollar dotiert. Die erste Preisträgerin war 2021 die US-amerikanische Landschaftsarchitektin Julie Bargmann, der zweite Preisträger 2023, der in Peking lebende Landschaftsarchitekt Kongjian Yu.
Lernmaterial für den Kindergarten zum Thema Gebäudebegrünung in Zeiten des Klimawandels haben die Deutsche Bundesstiftung Umwelt und der Bundesverband GebäudeGrün (BuGG) für Erzieherinnen und Erzieher veröffentlicht. Die 84-seitige Broschüre mit dem Namen "Vier Freunde und die grüne Stadt von morgen" kann kostenfrei auf der BuGG-Webseite heruntergeladen oder gedruckt bis drei Exemplare im DIN A4-Format bestellt werden.
Der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) warnt vor zunehmenden regionalen Wassernotlagen und dringt auf schnelles politisches Handeln. "Auswirkungen des Klimawandels, die Übernutzung der Wasserressourcen, die ungleiche Verteilung von Wasser, der Verlust von Ökosystemleistungen sowie Gefährdungen durch wasserbezogene Gesundheitsrisiken werden sich weiter verschärfen", heißt es im WBGU-Hauptgutachten "Wasser in einer aufgeheizten Welt".
Gartenarbeit hilft vielen Deutschen, ausgeglichen zu bleiben. Das ergab eine Umfrage die das Markt- und Meinungsforschungsinstitut YouGov im Auftrag des Gartengeräte-Herstellers Stiga im März dieses Jahres. 63 Prozent der befragten Deutschen geben an, dass sich Gartenarbeit positiv auf ihre mentale Gesundheit auswirkt. Für 42 Prozent ist sie eine Möglichkeit, Stress abzubauen und die eigene Stimmung zu verbessern. 41 Prozent regt sie an, sich regelmäßiger zu bewegen, was auch zum Wohlbefinden beiträgt.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) will bei seiner Analyse von Wetter und Klima stärker auf Künstliche Intelligenz setzen. Im August hat er ein KI-Zentrum eröffnet. Es soll die Kompetenzen des DWD intern und im Austausch mit Partnern bündeln. Vor allem geht es um den Aufbau einer modularen KI-Architektur, unterstützt durch den Methoden-Werkzeugkasten FRAIM (Framework for Artificial Intelligence in Meteorology), einen Rahmen für KI in der Meteorologie, der zukünftig vielseitige Anwendungen ermöglichen soll.
Das neunköpfige Team der Professur Landschaftsbau um Prof. Irene Lohaus an der Technischen Universität Dresden residiert voraussichtlich noch bis Ende September in einem Ausweichquartier am "Nürnberger Ei", einem ovalen, baumbestandenen Platz in der Dresdener Südvorstadt. Ursache sind Bauarbeiten am angestammten Hülße-Bau in der Helmholtzstraße. Dort werden die einzelnen Gebäudeflügel mit Hörsälen, Laborbereich, Büros und studentischen Arbeitsplätzen bei laufendem Universitäts-Betrieb saniert.
Das Museum der Gartenkultur im bayerischen Illertissen hat eine neu konzipierte Dauerausstellung eröffnet. Mit großen Bildern und überraschenden Exponaten werden die Stationen der süddeutschen und europäischen Gartenkultur vorstellt. Auf einer Kinderrallye können sich auch die Jüngsten mit dem Thema Garten spielerisch vertraut machen. Ein sinnlich erfahrbares Museumserlebnis bietet das Gewächshaus der Gartenpoesie. Die zweisprachig angelegte Ausstellung soll zum Nachdenken und Mitmachen anregen.
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