Nachrichten und Aktuelles

Kurz notiert

Die IGA Metropole Ruhr 2027 wird durch die Coronakrise behindert. Der Architektenwettbewerb für Bergkamen verzögert sich. Zwar hatten die teilnehmenden Büros ihre Beiträge pünktlich bis Anfang Dezember eingereicht. Doch die für den 10. Januar geplante Jury-Sitzung musste wegen der Pandemie verschoben werden. Die zweite Phase des Wettbewerbs wurde um zwei Wochen verlängert. Das Wettbewerbsergebnis kann erst zu einem späteren Zeitpunkt vorgestellt werden.

Mit 22 "Stadtnatur-Rangern" arbeiten ab sofort im gesamten Berliner Stadtgebiet Beauftragte, um ökologisch bedeutsame Flächen zu erhalten und weiterzuentwickeln. Ihre Aufgaben reichen vom Gebiets- und Umweltmonitoring über wissenschaftliche Datenerhebungen bis hin der Koordination praktischer Arten- und Biotopschutzmaßnahmen. Das bundesweit einmalige Projekt wird von der Berliner Landesregierung finanziert. Träger ist die Stiftung Naturschutz Berlin.

Das Schweizer Kanton Wallis hat zum zweiten Mal einen Preis für Gärten und öffentliche Räume vergeben. Ausgezeichnet wurden zwei Gärten und die Renaturierung eines Kastanienwalds. Die Jury entschied sich für den Garten "La Croix-Blanche" (Atelier Grept), den Therapiegarten von Monthey (Pascal Bérod Landschaftsarchitektur) und der historische Kastanienwald von Saint Gingolph (Verein InSitu Vivo). Der Preis wurde auf Initiative des GaLaBau-Berufsverbands Jardin Suisse, Sektion Wallis, ausgelobt.

Die Landesgartenschau Schweinfurt 2026 GmbH ist im Januar aus der Taufe gehoben worden. Sie wird sich darum kümmern, dass aus einem ehemaligen Kasernengelände der US Army ein neues Stadtquartier mit dauerhaftem Grün wird. Zugleich soll gezeigt werden, wie Städte für künftige Hitzesommer und Trockenjahre klimafest gemacht werden können. Geht es nach der schwarz-grünen Stadtratskoalition, soll das Klimaanpassungs-Konzept als "Schweinfurter Modell" Schule machen.

Landschaftsarchitektur in den USA ist eine Domäne der Weißen. Nach Angaben des Black Landscape Architect's Network (BlackLAN) sind weniger als 1 Prozent der Landschaftsarchitekten Afroamerikaner. Zu tun gäbe es für sie genug: Die Landschaftsarchitektin Simone Heath hat in ihrer Heimatstadt Atlanta festgestellt, dass in den von Schwarzen bewohnten Vierteln kaum Grünflächen existieren. Auch fehlten dort Bürgersteige, Abfallbehälter oder abgesenkte Bordsteinkanten für Rollstuhlfahrer.

Innovative Projektideen zum Gartenbau im urbanen Raum können noch bis zum 26. März bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung eingereicht werden. Im Fokus stehen Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, die auf innovative Produkte, Verfahren, Dienstleistungen und Konzepte für den Gartenbausektor im urbanen Raum abzielen. Eine grüne Infrastruktur, urbaner Gartenbau und die Produkte daraus könnten sich positiv auf Gesundheit und Lebensqualität auswirken sowie Extremwetterereignisse abmildern.

Für die Weiterbildungsbranche haben die Auswirkungen der Corona-Pandemie weitreichende Folgen. Ausschlaggebend hierfür sind vor allem Umsatzrückgänge infolge eines nur in Teilen realisierten Veranstaltungsangebots. Entsprechend beurteilten die Weiterbildungsanbieter in einer im Sommer 2020 durchgeführten Befragung ihre wirtschaftliche Lage deutlich schlechter als noch im Jahr zuvor. Das zeigen erste Ergebnisse der wbmonitor-Umfrage 2020 des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe NEUE LANDSCHAFT 02/2021 .

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