Nachrichten und Aktuelles

Kurz notiert

  • Eine Entsiegelungsprämie für den Freistaat hat Bayerns neuer Ministerpräsident Markus Söder in seiner Regierungserklärung im April angekündigt: "Jeder Quadratmeter, der dauerhaft entsiegelt wird, wird finanziell gefördert." Das bedeute Durchlässigkeit für Wasser und Pflanzen sowie ein Mehr an biologischer Vielfalt. Die Einführung der Prämie geht zurück auf eine Forderung der Jungen Union. Die Jugendorganisation von CDU und CSU wollte damit schon vor 16 Jahren ein Anreiz für Rückbau und Renaturierung schaffen.
  • Die Berufsfeldanalyse Landschaftsarchitektur 2018 ist im April beendet worden. Prof. Dr. Ulrich Enneking von der Hochschule Osnabrück will erste Ergebnisse beim Forum des Bundesverbandes der Hochschulabsolventen/Ingenieure Gartenbau und Landschaftsarchitektur (BHGL) an der Fachschule für Gartenbau in Dresden-Pillnitz präsentieren. Bei der Analyse handelt es sich um eine bundesweite Befragung von Absolventen zu ihrem Berufseinstieg, ihren neuen Aufgaben und der Studienzufriedenheit.
  • Das Projekt "Fernerkundliche Inventarisierung und Potenzialanalyse von Dachbegrünung" hat es auf die Nominierungsliste der Auszeichnung "Blauer Kompass 2018" geschafft. Mit dem Preis zeichnet das Umweltbundesamt besten Vorhaben zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels aus. Die Inventarisierung wurde vom Deutschen Dachgärtner Verband (DDV) und dem Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelt. Insgesamt waren 111 Projekte eingereicht worden. Doch nur 15 davon schafften es auf die Liste.
  • Die Digitalisierung wird bis zum Jahr 2035 nur geringe Auswirkungen auf das Gesamtniveau der Beschäftigung haben, aber große Umbrüche bei den Arbeitsplätzen mit sich bringen. Zu diesem Zeitpunkt werden durch die Digitalisierung rund 1,5 Millionen Arbeitsplätze abgebaut worden sein. Zugleich aber wird es durch die Digitalisierung zu annähernd genauso vielen neuen Arbeitsplätzen kommen. Das hat eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) ergeben.
  • Alltagshelfer für Haus und Garten will eine neue Internetplattform ab sofort in 20 deutschen Städten und deren Umgebung vermitteln. Zur Verfügung stehen bundesweit etwa 12000 Studenten, die stundenweise gebucht werden können. Sie sind bei dem Unternehmen GVO Young Professionals GmbH für studienbegleitende Nebentätigkeiten angestellt. Der Schwerpunkt wird zunächst auf Gartenarbeiten liegen. In einer einjährigen Pilotphase seien die Studis besonders häufig für Hilfe im Garten nachgefragt worden, so GVO.
  • Auch in der Schweiz schafft die gute Wirtschaftslage neue Jobs und lässt die Zuwanderung wieder steigen. Die Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich (KOF) rechnet allein in diesem Jahr mit 75000 neuen Stellen. Die Nettozuwanderung, die in den vergangenen Jahren stetig gesunken war, wächst deshalb bis zum Jahreswechsel um mindestens 5.000 Menschen. Gebraucht werden aber tendenziell eher noch mehr zusätzliche Mitarbeiter. Per Saldo werden jährlich bis zu 68000 Einwanderer in der Schweiz gebraucht.
  • Zusätzliche elf Millionen Euro wird Stuttgart in diesem und im kommenden Jahr in die Grüne Infrastruktur investieren. Mit dem Geld sollen neue Bäume gepflanzt, Parks und Spielplätze besser gepflegt und urbanes Gärtnern gefördert werden. In diesem Jahr wurden bereits 282 neue Bäume in die Erde gebracht. "In Zeiten des Klimawandels sind Parks, Friedhöfe, Bäume und Grünanlagen so wichtig wie der Öffentliche Nahverkehr", erläuterte Oberbürgermeister Fritz Kuhn.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe NEUE LANDSCHAFT 05/2018 .

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