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Landesgartenschauen: Zufrieden trotz schwacher Besuchszahlen

Die Gartenschauen endeten mit stimmungsvollen Abschlussveranstaltungen. In Überlingen spielten die Seegumper und die Guggevamps auf der Bodensee-Bühne. Foto: Landesgartenschau Überlingen 2020

Die Landesgartenschauen in Lindau, Ingolstadt und Überlingen haben im Oktober ihre Tore geschlossen. Keine erreichte die um Durchführungshaushalt anvisierten Besuchszahlen, aber alle waren zufrieden mit dem Ergebnis unter Corona-Bedingungen. Die Pandemieregeln hatte alle Landesgartenschauen zunächst kräftig gebremst.

Die Landesgartenschau Lindau konnte ihre Zielmarke mit 287 482 Besuche nahezu erreichen. Anvisiert waren 300 000. Dass es nicht mehr waren, lag auch daran, dass Anfangs Busreiseveranstalter die Gartenschau nicht ansteuern durften. Zweimal hatten Stürme für Schäden auf dem Gelände gesorgt. Einmal musste das Gelände auch deshalb zeitweise geschlossen bleiben. Landesgartenschau-Geschäftsführerin Claudia Knoll zeigte sich dennoch "sehr zufrieden" mit dem unter diesen Bedingungen "hervorragenden Ergebnis". "Es ist uns gelungen, viele Jugendliche und junge Familien für die Gartenschau zu begeistern", freute sie sich.

Die ursprünglich für 2020 vorgesehene Landesgartenschau in Ingolstadt konnte etwas mehr als 380 000 Besuche verbuchen, vorgesehen waren eigentlich rund 700 000. Bis Mitte Juli mussten sich Besucher der LaGa ein Zeitfenster buchen. Zudem war die Besucherzahl in Ingolstadt zunächst gedrosselt. "Gemeinsam mit allen Beteiligten haben wir es dennoch geschafft, eine erfolgreiche Landesgartenschau zu realisieren", sagte Maximilian Heyland, Geschäftsführer der Landesgartenschau. Von Studierenden über junge Familien bis hin zum Rentnerpaar sei das Publikum bunt gemischt gewesen.

Die Landesgartenschau Überlingen konnte in 171 Tagen rund 700 000 Besuche verzeichnen, verpasste ihre Zielvorgabe damit um 75 000 Besuche. Wegen Corona musste sie den Eröffnungstermin dreimal verschieben und öffnete schließlich als letzte der drei diesjährigen Veranstaltungen. Aufwärts ging es erst nach dem Wegfall der Testpflicht und der Zeitfensterbuchungen. Die Geschäftsführer Roland Leitner und Edith Heppeler erwarten Einnahmen in Höhe von 8,52 Millionen Euro.

Das Gesamtdefizit würde damit rund 5 Millionen Euro betragen, von denen das Land Baden-Württemberg zwei Drittel tragen wird. Oberbürgermeister Jan Zeitler hält die Landesgartenschau trotzdem für eine rundum gelungene Sache. Die Schau werde die Stadt viele Jahre lang prägen. Der Oberbürgermeister rechnet mit nachhaltigen Wirkungen für den Tourismus. Die Gartenschauen endeten mit stimmungsvollen Abschlussveranstaltungen. In Ingolstadt wurde eine große Licht- und Lasershow geboten. In Überlingen gab es ein Monsterkonzert der Guggenmusiken und eine Party an der Beachbar. Nun werden alle Gartenschauen zurückgebaut. Die temporären Elemente wie Ausstellungsbereiche, Wechselflorbeete, Bühnen und Mobiliar verschwinden, jene die langfristig das Stadtgrün aufwerten, bleiben. Sie sollen so bald als möglich der Öffentlichkeit frei zugänglich sein. cm

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe NEUE LANDSCHAFT 11/2021 .

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