LGS Ingolstadt jetzt offiziell auf 2021 verschoben

Der Themengarten „Ein-Blick ins Paradies Weiß-Blau" von Kiermeier Gärten zum Wohlfühlen: Nicht alle GaLaBau-Ausstellungsbeiträge in Ingolstadt sind so komplett. Foto: Jochen Henning, VGL Bayern

Nun ist es amtlich: Die bayerische Landesgartenschau in Ingolstadt wird auf das kommende Jahr verschoben. Sie findet dann vom 23. April bis zum 3. Oktober statt. Das beschloss der Gartenschau-Aufsichtsrat am 7. Mai einstimmig. Der Aufsichtsratsvorsitzende, Ingolstadts Oberbürgermeister Christian Scharpf, nannte die Entscheidung „richtig und sinnvoll“. Sie werde von allen politisch Verantwortlichen mitgetragen.

Durch die Verschiebung entstehen zusätzliche Kosten von mindestens 4,4 Millionen Euro, berechnete die Geschäftsführung der Landesgartenschau GmbH. Die Stadt habe deshalb bereits einen Antrag auf finanzielle Unterstützung bei der Landesregierung in München gestellt.

Zu einer Verschiebung habe es jedoch keine Alternative gegeben, sagte LGS-Geschäftsführer Thomas Hehl. An manchen Tagen drängten sich auf bayerischen Landesgartenschauen über 10.000 Besucher aus der Zielgruppe über 60 Jahren. Das mache eine Eröffnung unmöglich.

Eine temporäre und teilweise Öffnung der Landesgartenschau als Park sei ebenfalls ausgeschlossen, erklärten die Organisatoren. Dann müssten Fördergelder zurückgezahlt werden und die Gartenschau verliere im kommenden Jahr die Neugierde der Besucher. Besonders der Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Bayern hatte sich gegen diese Variante gewandt. Seine Ausstellungsbeiträge wurden nach mehrmaliger Absage des Eröffnungstermins aus Kostengründen gestoppt. Sie zeigten sich daher nicht adäquater Qualität und es entstünde „ein komplett falscher Eindruck von der Leistungsfähigkeit der Fachbetriebe“. cm

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