Fördergelder stärken Kommunen
LGS Oberhessen 2027 freut sich auf einen Geldsegen

"Diese Zwischenbilanz von 26 Millionen Euro für die Region ist stattlich, messbar und nach oben weiter offen. Die Summe wird sich voraussichtlich noch erhöhen", sagte Geschäftsführer Florian Herrmann. Die Durchführungsgesellschaft habe in vielen Fällen den Weg für den Geldfluss geebnet. Herrmann rechnet damit, dass am Ende des Jahres die 30-Millionen-Marke erreicht wird. Fördergeber bezahlen einen großen Anteil der Maßnahmen – das sind meist zwischen 60 und 90 Prozent, die Kommunen steuern einen Eigenanteil dazu.
Weitere Fördergelder, die noch nicht in den 26 Millionen enthalten sind, werden beispielsweise aus dem KfW-Programm "Natürlicher Klimaschutz in Kommunen" für die Renaturierung der Nidder in Glauburg erwartet. Außerdem sollen LEADER-Mittel für das Aueninformationszentrum Bingenheimer Ried unter der Leitung der Hessischen Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz (HGON) beantragt werden. Runde 100.000 Euro für das Bildungsprogramm "Buntes Klassenzimmer" von der Stiftung Hessischer Naturschutz stecken in der Pipeline.
Ein weiteres Beispiel ist die Stadt Nidda. Die Verwaltung rechnet in den kommenden Monaten mit etlichen positiven Bescheiden. Aus dem Programm Lebendige Zentren könnten zusätzliche 2,4 Millionen Euro für mehrere Projekte im Kurzentrum von Bad Salzhausen fließen.
Zudem hofft die Stadt auf eine Zuwendung von 900.000 Euro für einen barrierearmen Weg vom Bahnhof Bad Salzhausen über das Kurhaushotel zum sogenannten Haus am Landgrafenteich. Zudem ist Nidda eine von 17 Kommunen, die sich an dem Förderprogramm Nahmobilität des Landes – ergänzt durch den Wetteraukreis und unterstützt durch den Regionalverband FrankfurtRheinMain – beteiligt hat.
Nidda hat in diesem Rahmen sieben Mobilitätsstationen beantragt. Je nach Standort betragen die Zuwendungen voraussichtlich zwischen etwa 70.000 und 250.000 Euro.
cm/LGS Oberhessen
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