Editorial

Liebe Leserinnen und Leser!

Im Corona-Lockdown ist der eigene Garten für viele zum Urlaubsziel Nummer eins geworden. Für sportlich aktive jüngere Menschen aber haben die öffentlichen Grünflächen eine neue Bedeutung gewonnen. Das macht eine forsa-Umfrage im Auftrag des Bundesverbands Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau deutlich. Ein Vergleich der Befragungsergebnisse mit den Daten der Sportwissenschaft, zeigt, in welchem Umfang jüngere Erwachsene, Kinder und Jugendliche nach Schließung kommunaler Sportstätten zu informellem Sport auf Parks und Grünflächen ausgewichen sind. (Seiten 5 und 6)

In Erfurt startet am 23. April die Bundesgartenschau 2021. Mit strengen Hygieneauflagen will der Veranstalter Ansteckungs-Risiken vermindern. Der formale Festakt zur Eröffnung wurde abgesagt. BUGA-Schirmherr, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier kommt später zu einem Rundgang über das Gelände. Fast unbemerkt feiern die Bundesgartenschauen in diesem Monat ihr 70. Jubiläum. Im April 1951 eröffneten Bundespräsident Theodor Heuss und seine Gattin Elly Heuss-Knapp in Hannover die erste BUGA. (Seite 7)

Die Sicht der Planer auf die Bundesgartenschau lernen Sie in der Mitte der Ausgabe kennen: Landschaftsarchitektin Hanne Roth erläutert die Pflanzungen auf dem Petersberg (Seiten 23 bis 27), ihre Kollegin Petra Pelz die Pflanzungen im egapark (Seiten 28 bis 31). Christine Orel und Anna-Carolina Kröner präsentieren ein 6.000 m² großes Blumenbeet mit großen Blütenwogen in kalten und warmen Farbtönen (Seiten 32 bis 37). Ingrid Gock schreibt über den Dahliengarten mit den Dahlienneuheiten im egapark (Seiten 38 und 39). Die Lektüre macht deutlich: Diese BUGA wird geprägt von der Tradition des Produktionsgartenbaus.

Mit der rechtssicheren Form von Bedenkenanmeldung gegenüber dem Auftraggeber beschäftigt sich Fachanwalt Rainer Schilling. Immer wieder tauchen in Zeitschriften Berichte auf, wonach sie problemlos auch mündlich eingereicht werden könnten. Doch das widerspricht den Regeln der VOB/B. Gültig ist nur der schriftliche Weg. Falsch ist es auch, Bedenken beim Bauleiter oder dem Architekten des Auftraggebers anzumelden. Der sauberste Weg ist allein die Meldung direkt beim Auftraggeber. (Seiten 52 bis 54)

Ich wünsche Ihnen eine erfolgreiche Frühjahrssaison. Es grüßt Sie herzlichst

Ihr Christian Münter

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe NEUE LANDSCHAFT 04/2021 .

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