Luisenpark Mannheim:
Architektur in der Fläche

Im Zentrum des neuen Ensembles steht ein Pavillon mit schwebend leichtem Dach, das von filigranen Stützen getragen wird. Rundherum fließen Wege, Übergänge und Aufenthaltsbereiche ineinander. Damit setzt der Planungsentwurf auf Offenheit, Bewegung und Natürlichkeit.
Der Pflasterbelag greift diese Haltung auf: Durch gebrochene Kanten, ungerichtete Verlegung und einen lebendigen Formatmix wirkt die Fläche wie gewachsen. Nicht technisch oder starr, sondern ruhig, naturnah und harmonisch im Gesamtbild. Auch funktional soll der Belag überzeugen. Die verschiedenen Formate sind aufeinander abgestimmt, lassen sich wirtschaftlich verlegen und erzeugen ein dynamisches, richtungsloses Flächenbild.
Trotz der lebendigen Struktur bleibt die Oberfläche eben und barrierefreundlich, was ideal für öffentliche Räume ist. Darüber hinaus punktet das Arena-Pflaster ökologisch: Als Ökopflaster mit hohem Fugenanteil unterstützt es eine effektive Versickerung von Regenwasser direkt vor Ort. Das schont die Kanalisation und stärkt den ökologischen Wert urbaner Räume.
Im Luisenpark wird aus Fläche Atmosphäre. Der Belag wirkt nicht dominant, sondern trägt zur räumlichen Wirkung bei und wird zur Bühne für Architektur, Natur und Bewegung. Das Projekt zeigt, wie viel Wirkung aus einer intelligenten Materialwahl entstehen kann.
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