EdGar-Preisverleihung der Gärtner von Eden

Mainburger Betrieb Majuntke in vier Kategorien prämiert

Der Gewinner in der Kategorie Hausgarten vom Maienburger Betrieb Majuntke: Neben ausgedehnten Holzdecks fällt vor allem eine Treppe aus scheinbar schwebenden großformatigen Steinplatten ins Auge. Foto: Gärtner von Eden

Bei ihrer Frühjahrstagung in Düsseldorf haben die Gärtner von Eden mit der Verleihung des Preises EdGar erneut die herausragende Gartengestaltung ihrer Mitgliedsbetriebe gewürdigt. Zum großen Gewinner avancierte der Betrieb Majuntke aus dem bayerischen Mainburg, der in vier der fünf Kategorien die Jury und die Eden-Kollegen überzeugte und so den Sieg holte.

Majuntke-Chefplaner: "Eine tolle Bestätigung"

Die Auszeichnungen in den Kategorien Hausgarten, Gartenraum, Wassergarten und Badegarten gingen allesamt an Majuntke. Den Preis für die beste Vorgartengestaltung heimste Grütters aus dem nordrhein-westfälischen Sonsbeck ein.

Nach seinem vierten Gang zur Bühne meinte Christoph Rabl, verantwortlicher Planer bei Majuntke: "Ich bin sehr stolz. Die Auszeichnungen sind eine tolle Bestätigung für die Kolleginnen und Kollegen, die jeden Tag im Dienste der Kunden ihr Bestes geben. Dass wir in gleich vier Kategorien gewonnen haben, zeigt, wie breit wir aufgestellt sind."

In der Kategorie Hausgarten überzeugten Rabl und sein Team mit einem Neubaugarten am Hang, der der geradlinigen Architektur des Hauses mit geschickt zusammengestellter Pflanzenfülle einen attraktiven grünen Rahmen verleiht. Die Jury hob neben der feinfühligen Pflanzenauswahl besonders die gelungene Materialverwendung hervor: Neben ausgedehnten Holzdecks fällt vor allem eine Treppe aus scheinbar schwebenden großformatigen Steinplatten ins Auge.

In der Kategorie Gartenraum überzeugte Majuntke laut Jury unter anderem durch den guten Umgang mit der Höhenstruktur des Gartens und die Schaffung mehrerer Gartenräume auf dem kleinen Grundstück. Foto: Gärtner von Eden

Majuntke holte auch in der Kategorie Wassergarten den Sieg: Die Jury lobte bei der vollzogenen Umgestaltung insbesondere die gute räumliche Gliederung und den überzeugenden Bezug zum Haus. Foto: Gärtner von Eden

Dem besten Badegarten des Jahres, ebenfalls von Majuntke, attestierte die Jury eine hohe Aufenthaltsqualität, weil es gelungen sei, auf dem kleinen Grundstück vier sehr unterschiedliche Sitzplätze unterzubringen. Foto: Gärtner von Eden

Wie stark gute Gartengestaltung gerade kleinste Gärten aufwertet, demonstriert das zweite prämierte Majuntke-Projekt. In der Kategorie Gartenraum überzeugten die Mainburger mit der Umgestaltung eines 60 m² großen, seitlich am Haus gelegenen Gartenstreifens. In ihrer Würdigung befand die Jury, hier sei eine "perfekte Lösung für einen kleinen Gartenraum" entstanden, die sowohl durch die hohe Vielfalt der eingesetzten Pflanzen als auch durch den guten Umgang mit der Höhenstruktur des Gartens und die Schaffung mehrerer Gartenräume auf dem kleinen Grundstück überzeuge.

Gute räumliche Gliederung, überzeugender Bezug zum Haus

Auszeichnung Nummer drei erhielt der Betrieb in der Kategorie Wassergarten für eine Umgestaltung, bei der die Jury vor allem die gute räumliche Gliederung und den überzeugenden Bezug zum Haus hervorhob. Ein Wasserbecken, durch das sich der Gartenweg in Form von Schrittplatten fortsetzt, wurde ungewöhnlich und sehr harmonisch in die Gesamtanlage mit ihrer naturnahen und doch modernen, von Gräsern dominierten Bepflanzung eingebunden.

Zuletzt ging auch die Auszeichnung für den besten Badegarten des Jahres nach Mainburg.

Wie bei den anderen Projekten überzeugte Majuntke auch hier mit einer sensiblen Materialverwendung, abwechslungsreicher Bepflanzung und der großen Harmonie zwischen Haus und Garten.

Außerdem attestierte die Jury dem Garten in ihrer Würdigung eine besonders hohe Aufenthaltsqualität, weil es den Gartengestaltern gelungen sei, auf dem relativ kleinen Grundstück gleich vier sehr unterschiedliche Sitzplätze unterzubringen. Diese würden es den Gartennutzern ermöglichen, die Anlage immer wieder neu und anders zu erleben.

Grüters gewinnt in der Kategorie Vorgarten

Einzig in der Kategorie Vorgarten ging der Edgar in diesem Jahr an einen anderen Betrieb. Hier durfte Erik Peters, Geschäftsführer von Grüters aus dem niederrheinischen Sonsbeck, die Auszeichnung in Empfang nehmen. Er überzeugte Jury und Kollegen mit der Umwandlung eines großzügigen Vorgartens in einen ebenso heimeligen wie funktionalen Familiengarten, der Teil eines Mehrgenerationengartens ist.

Die Jury lobte vor allem die gelungene Balance zwischen Wohnlichkeit und repräsentativem Charakter und die auf die ländliche Umgebung und die Architektur des Hauses gut abgestimmte Bepflanzung und Materialverwendung. "Ich freue mich, dass wir gerade bei den Vorgärten gewonnen haben, denn man kann heutzutage, wo immer noch viel zu viele Vorgärten einfach mit Schotter zugeschüttet werden, gar nicht oft genug sagen und zeigen, wie wichtig Gartengestaltung gerade auch für den Grundstücksteil vor dem Haus ist", so Erik Peters. hb/Gärtner von Eden

In der Kategorie Vorgarten ging der EdGar an den Betrieb Grüters, der mit der Umwandlung eines großzügigen Vorgartens in einen heimelig-funktionalen Familiengarten punktete. Foto: Gärtner von Eden

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe NEUE LANDSCHAFT 06/2020 .

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