Berliner GaLaBau-Betrieb mag es unkonventionell

Mit blumig designtem Minibagger für eine grünere Hauptstadt

Rote Mohnblumen und Schmetterlinge prangen auf dem Chassis des Minibaggers, der unkompliziert zu transportieren ist und die Paradiesfabrik so zusätzliche Speditionskosten erspart. Foto: Zeppelin

Die Berliner GaLaBau-Unternehmerin Kathrin Diana Hennrich schafft Paradiese: "Ich lebe zu Hause wie im Paradies und will das auch an andere Menschen weitergeben". Da lag die Namenswahl für ihre eigene Firma nahe: Paradiesfabrik. Und der Name ist Programm, denn Hennrich will dazu beitragen, dass die Bundeshauptstadt grüner wird. Etwa, indem sie Betonwüsten wie am Alexanderplatz grüne Lebensräume im hektischen Großstadtdschungel entgegensetzt. "Ich will hier noch viel Grün hinterlassen", hat sie sich vorgenommen.

Ihre Inspiration holt sich Hennrich, wenn sie durch die Stadt läuft. "Dann sehe ich, was mir gefällt oder was eben nicht, wie der Alexanderplatz. Wie würde er wohl aussehen mit Grünanlagen?", hat sie sich schon gefragt. Ihre Ideen sprudeln nur so aus ihr heraus: "Ich habe zum Beispiel ganz genau im Kopf, wie die Pflanzen angeordnet werden müssen." Doch hat die Kreativität auch irgendwann Grenzen. "Trotz all der Pläne müssen wir als Unternehmen natürlich wirtschaftlich handeln. Da werde ich zum Glück von meinem Team auch immer wieder eingenordet", so die Unternehmerin.

Das Corporate Design im Maschinenpark folgt den eigenen Regeln des Unternehmens: Jüngstes Beispiel dafür ist ein neuer Cat Minibagger 301.7D, den die Zeppelin Niederlassung Berlin-Schenkendorf in einem ganz besonderen Design auslieferte. Statt der klassischen gelbschwarzen Lackierung hat Hennrich ihre eigenen Vorstellungen: Auf den weißen Flächen prangen rote Mohnblumen, und Schmetterlinge flattern auf dem Chassis der Baumaschine - entgegen der sonst stereotypischen Klischees vom harten Baustellenimage. "Das Design muss auffallen", ist die Unternehmerin überzeugt. Trotzdem wird hier keine Idylle verklärt, denn der Minibagger dient dem Erdaushub. "Für uns ist die kompakte Maschine gut geeignet, wenn wir damit Privatgärten gestalten. Wir kommen so in jede Ecke. Außerdem können wir sie überall hin mitnehmen und müssen dann keine Spedition beauftragen", so Hennrich.

Dass auch Kinder in einer Großstadt wie Berlin schon von früh an mit der Natur aufwachsen, ist Hennrich ein Anliegen. "Wir sponsern Kindergärten und machen auch viel für ältere Menschen, denen das Geld für einen Garten oder Pflanzen fehlt. In diesem Sommer, als es so trocken war, haben unsere Mitarbeiter die Bäume der Stadt mit Wasser versorgt und das, ohne dass wir einen Auftrag dafür hatten." Denn Berlin braucht viel mehr Pflanzen und Bäume, wenn es nach der Paradiesfabrik geht.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe NEUE LANDSCHAFT 01/2019 .

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