NEUHEITEN SPEZIAL - Auf der Baustelle

Mobiler Baukompressor kann große Druckbereiche abdecken

Die M59 wird durch einen Hatz-Motor angetrieben, der zusätzlich noch die strenge EUAbgasstufe V erfüllt. Foto: Kaeser

Der neue mobile Baukompressor Mobilair M59 von Kaeser kann dank der pV-Regelung mit ein und derselben Anlage je nach Bedarf große Druckbereiche abdecken. Zudem punktet das Gerät mit einer neuen Basis-Karosserie sowie einem neuen Motor mit Abgasstufe V. Auch eine Leichtbau-Variante neben PE-Flügeltüren gibt es, hinzu kommen zahlreiche Optionen wie Druckluftaufbereitung und Generatoren für das gleichzeitige Erzeugen von Druckluft und Strom.

Bei der aus größeren Mobilair-Modellen bekannten pV-Regelung hat der stufenlos einstellbare Maximaldruck (p) direkten Einfluss auf den maximalen Volumenstrom (V). Der Betrieb eines Aufbruchhammers mit maximal 7 bar ist dank dieser flexiblen Regelung mit ein und derselben Anlage genauso möglich, wie zum Beispiel Sandstrahlen bei 10 bar. So kann auch dem Druckverlust beim Arbeiten mit langen Schlauchleitungen entgegengewirkt werden. Neben der Version bis 10 bar gibt es auch eine Version für Druckeinstellungen 6 bis 14 bar für noch mehr Flexibilität mit ein und demselben Kompressor. Die M59 fördert bei niedrigster Druckeinstellung bis zu 5,5 m³/min. Die Druckverstellung erfolgt einfach per Tastendruck an der bewährten Steuerung Sigma Control Smart, genau wie der gewohnt simple Start der Anlage.

Die M59 wird durch einen Hatz-Motor angetrieben, der zusätzlich noch die strenge EU-Abgasstufe V erfüllt. Die europäische M59 gibt es zusätzlich in einer Version unter 750 kg, die ein ungebremstes Fahrwerk erlaubt. So benötigt der Fahrer keinen Anhänger-Zusatzführerschein, kann ein kleineres Zugfahrzeug wählen und das Ankuppeln oder Rangieren der Anlage auf der Baustelle per Muskelkraft wird einfacher.

Um die zusätzliche Last für den notwendigen Dieselpartikelfilter zu kompensieren und um auch weiterhin einen Baukompressor mit optionalem Druckluftnachkühler und gleichzeitig großem Tankvolumen für eine komplette Tagesschicht anzubieten, wurde ein neuer Weg in Sachen Leichtbau eingeschlagen. Aluminium bietet sowohl einen Gewichtsvorteil als auch die gleiche Robustheit und Wertbeständigkeit wie PE.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe NEUE LANDSCHAFT 09/2020 .

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