Moritz Ochsmann:

Hitzeaktionspläne in der kommunalen Praxis

Schriftenreihe Difu Impulse 3/2025, 61 Seiten, Deutsches Institut für Urbanistik, Berlin 2025, ISSN 1863-7728, kostenfreie PDF: https://doi.org/10.34744/difu-impulse_2025-3
Klimaanpassung Stadtklima

Hitzeaktionsplänen zum Schutz der menschlichen Gesundheit sind in den letzten Jahren immer wichtiger geworden. In zwei besonders hitzebelasteten Städten, Düsseldorf und Karlsruhe, sind Handlungsempfehlungen der Bund/Länder-Ad-hoc-Arbeitsgruppe für die Erstellung von Hitzeaktionsplänen angewandt worden. Auch andere Städte haben Hitzeaktionspläne entwickelt. Das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) hat die dabei gewonnenen Erfahrungen dokumentiert.

Die meisten Hitzeaktionspläne nennen die Schaffung, Sicherung und Qualifizierung von Grünflächen zur Kühlung und Verschattung im öffentlichen Raum. Einige Kommunen wie Ansbach, Bergisch Gladbach, Bremen und Bremerhaven, Hennef, Rostock und Würzburg möchten das durch Gründächer, Fassadenbegrünung und eine Erweiterung des Baumbestandes erreichen.

Der Hitzeaktionsplan Köln beschreibt die Möglichkeit, über § 9 Abs. 1 BauGB Vorgaben zur Begrünung zu machen. Die Stadt Nürnberg erwähnt eigene Konzepte wie den "Masterplan Freiraum", das Konzept "grüne Finger" und das "Freiraumkonzept Süden" als Instrumente zur Schaffung von Grünstrukturen zur Hitzevorsorge.

Der Hitzeaktionsplan Würzburg beschreibt die Freiflächengestaltungssatzung der Kommune, die eine Erhöhung des Begrünungsanteils im Stadtgebiet und eine Reduzierung der Versiegelung zum Ziel hat. cm

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