Im bayerischen Illertissen

Dauerausstellung im Museum der Gartenkultur eröffnet

Das Museum der Gartenkultur in bayerischen Illertissen hat eine neu konzipierte Dauerausstellung eröffnet. Mit großen Bildern und überraschenden Exponaten werden die Stationen der süddeutschen und europäischen Gartenkultur vorstellt. Auf einer Kinderrallye können sich auch die Jüngsten mit dem Thema Garten spielerisch vertraut machen. Ein sinnlich erfahrbares Museumserlebnis bietet das Gewächshaus der Gartenpoesie. Die zweisprachig angelegte Ausstellung soll zum Nachdenken und Mitmachen anregen.
Gartenkultur Historische Parks und Gärten
Große Bilder und überraschende Exponate – darauf können sich alle Besucherinnen und Besucher freuen! Foto: Sabine Spiegler

Das Museum in Trägerschaft der Stiftung Gartenkultur wurde auf Basis eines gemeinschaftlich und ehrenamtlich entwickelten Ausstellungskonzepts komplett neugestaltet. Mit einem Dreiklang aus Museum, Gärten und Gartenbibliothek bietet das Team rund um den Vorstandsvorsitzenden der Stiftung Gartenkultur, Dieter Gaißmayer, und deren Geschäftsführer Matthias Rausch ein fast paradiesisches Ausflugsziel. Zudem bewahrt die Stiftung eine bedeutende Sammlung zur Geschichte des Gärtnerns. Vor allem aber richtet sich der Blick der Stiftung auf die Zukunft, mit dem Ziel, Menschen für nachhaltigen Umgang mit Boden, Pflanzen, Wasser zu inspirieren. Ihr Fokus liegt auf Umweltbildung rund um das Pflanzenwissen, Ressourcenschonung und den vielen Aspekten der Thematik Gartenkultur.

Die Neukonzeption verfolgt zudem einen konsequent ökologischen Ansatz. „Wir wollten ein Museum schaffen, das nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch selbst ein Beispiel für verantwortungsbewussten Umgang mit der Natur ist", erklärt Gaißmayer als die treibende Kraft hinter der Stiftung Gartenkultur. Für die Ausstellung wurden nahezu ausschließlich Materialien aus zweiter Verwendung genutzt – von Stellwänden über Vitrinen bis hin zu Infoträgern, die durch Upcycling neugestaltet wurden. Farbgebung und Raumgestaltung setzen auf umweltfreundliche, schadstoffarme Materialien und die Beleuchtung erfolgt ausschließlich mit energiesparenden LED-Lampen. Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach des Museums sorgt für die Eigenversorgung mit Solarstrom und unterstreicht das Nachhaltigkeitskonzept. ILa

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