Studie "Urban Forestry and Urban Greening"
Nachhaltiges Gärtnern nutzt Gesundheit von Gartenbesitzern

Die in der Fachzeitschrift "Urban Forestry and Urban Greening" veröffentlichte Studie zeigt erstmals, dass ein nachhaltigerer Ansatz bei der Bewirtschaftung des Gartens nicht nur positive Auswirkungen auf die Umwelt hat, sondern auch dazu führen kann, dass man sich besser fühlt, als wenn man einen weniger grünen Ansatz verfolgt.
Die Wohltätigkeitsorganisation befragte mehr als 2000 Briten zu ihren Gartengewohnheiten: 83 Prozent derjenigen, die gärtnern, sind der Meinung, dass sich dies positiv auf ihre allgemeine Gesundheit und ihr Wohlbefinden auswirkt. Den größten Nutzen sehen sie für ihre psychische Gesundheit, gefolgt von der körperlichen und sozialen Gesundheit.
Diejenigen Gärtner, die angaben, die Tierwelt aktiv zu unterstützen oder ihren ökologischen Fußabdruck zu begrenzen, sahen in der Gartenarbeit insgesamt einen größeren Nutzen für ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden. Zu den häufigsten Aktivitäten der Befragten gehörten der Verzicht auf den Einsatz von Pestiziden (62 %), der Anbau von Pflanzen für Bienen und andere Bestäuber (58 %) und die Bewässerung mit Regenwasser oder recyceltem Grauwasser (43,8 %). Die Forschung zeigt, dass nachhaltiges Gärtnern den Menschen auf sechs wichtige Arten zugute kommt:
- die Verbesserung des Umfelds zur Förderung der menschlichen Gesundheit,
- die Verbesserung der Möglichkeiten zur psychologischen Erholung,
- ein höheres Engagement für körperliche Aktivität,
- breitere oder stärkere soziale Netzwerke, die Naturverbundenheit beinhalten,
- ein höheres Maß an kontinuierlichem Lernen
- und ein Gefühl der erweiterten Fürsorge für die weitere Umgebung
So ist beispielsweise das Jäten von Unkraut von Hand energieaufwändiger als das Ausbringen von Unkrautvernichtungsmitteln, ebenso wie die Verwendung einer Gießkanne anstelle eines Schlauchs oder das Herstellen, Wenden und Mulchen von Kompost anstelle des Kaufs eines entsprechenden Produkts. Nachhaltiges Gärtnern bietet auch mehr Gelegenheit zum Nachdenken und zur Erholung durch die Erfahrung einer stärkeren Verbundenheit mit der natürlichen Welt und eine weniger stressige Gartenerfahrung durch die Arbeit mit statt gegen die Natur.
"Die Feststellung eines Zusammenhangs zwischen nachhaltigen Praktiken und dem empfundenen Wohlbefinden im Garten war eine willkommene Überraschung für das Forschungsteam", erklärte die Hauptautorin des Berichts Chloe Sutcliffe.
cm/RHS
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