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Bauhauptgewerbe erhöht Umsatz auf 143 Milliarden Euro

Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) Bauwirtschaft
Vor allem der Wohnungsbau ist mit einem Umsatzplus von 10,5 Prozent stark gestiegen, berichtet HDB Vizepräsident Tim Lorenz. Foto: HDB

Wie der Garten- und Landschaftsbau hat auch die Bauhauptgewerbe seinen Umsatz im vergangenen Jahr deutlich gesteigert. Mit 143 Milliarden Euro erwirtschaftete sie 5,9 Prozent mehr Umsatz als 2019. Das geht aus dem Aktuellen Zahlenbild des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie (HDB) hervor. Geholfen habe dabei auch die Mehrwertsteuer-Senkung im zweiten Halbjahr, deren Auslaufen zu einem starken Umsatzanstieg zum Jahresende führte, sagte Tim Lorenz, HDB-Vizepräsident Wirtschaft.

Wegen der 2020 niedrigeren Preissteigerung, zu der die Mehrwertsteuer-Senkung sowie die gesunkenen Materialpreise beigetragen hätten, sei noch ein Zuwachs von real 4,5 Prozent geblieben. Der Umsatz der Betriebe mit 20 und mehr Beschäftigten sei 2020 um 6,6 Prozent gestiegen (real: +4,1 %), im Dezember sogar um 20,3 Prozent (real: + 18,0 %).

Am besten hätte im Gesamtjahr 2020 der Wohnungsbau mit einem Umsatzplus (über alle Betriebe) von nominal 10,5 % abgeschnitten. Die Corona-Krise hätte keine signifikanten negativen Auswirkungen auf die nach wie vor hohe Nachfrage nach Wohnraum gehabt. "Demgegenüber konnte sich der Wirtschaftsbau von der Unsicherheit der Investoren nicht freimachen, der Umsatz lag lediglich um nominal 1,2 Prozent über dem Vorjahresniveau. Im Wirtschaftshochbau war sogar ein Rückgang um 2,9 Prozent zu verzeichnen", erläuterte Lorenz die unterschiedliche Entwicklung innerhalb der Bausparten. Die Kompensation der Gewerbesteuerausfälle bei den Gemeinden durch Bund und Länder hätte dagegen stützend gewirkt: Der Umsatz im Öffentlichen Bau hätte um nominal 6,2 Prozent zugelegt.

Um die zusätzliche Produktion zu stemmen, haben die Betriebe des Bauhauptgewerbes - trotz erhöhter Kurzarbeit - ihren Personalbestand um 22 500 auf 893.000 Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 2020 aufgestockt. Das entspricht einer Erhöhung um 2,6 Prozent. Damit hat die Branche seit dem Tiefpunkt im Jahr 2009 mehr als 188.000 neue Stellen geschaffen.

cm/HDB

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