Nachrichten und Aktuelles

Kurz notiert

  • Rasen allein reicht nicht, um urbane Hitzeinseln abzukühlen: Das haben Wissenschaftler des Fachgebiets Ökohydrologie der Technischen Universität Berlin auf der großen Verkehrsinsel des Ernst-Reuter-Platzes in Berlin-Charlottenburg herausgefunden. Über gemähten Rasenflächen maßen sie dort Anfang vergangenen Monats 61 Grad Celsius. Auf angrenzenden Flächen mit Betonplatten waren es lediglich 51 Grad Celsius. Verwendet wurden dafür eine Wärmebildkamera und ein Infrarotthermometer.
  • Die Verletzung von Rosenpatenten und Markenrechten stand im Mittelpunkt von Klagen der britischen David Austin Rose Nursery gegen drei US-amerikanische Unternehmen im Bundesstaat Texas. Sie hatten geschützte Rosensorten, überwiegend aus der "Wedding Rose Collection", unbefugt produziert und verkauft. Mit einem Unternehmen konnten sich die Briten außergerichtlich einigen. Mit zwei weiteren kam es zum Prozess. Im Juni bekam David Austin vollumfänglich Recht. Das Unternehmen will die Rechtsverletzungen weiterverfolgen.
  • Die European Food Safety Authority (EFSA) hat die Bewertung von 47 Quarantäneschädlingen abgeschlossen. Die daraus resultierenden Berichte und Datensätze, die über 220 Schätzungen der Ausbreitungsrate und des Ertragsverlusts sowie 150 Werte für die Umweltauswirkungen umfassen, wurden der Gemeinsamen Forschungsstelle der Europäischen Kommission zur Verfügung gestellt, um ein speziell für die Schädlingseinstufung entwickeltes Modell für EU-weit gültige Warnlisten zu entwickeln.
  • Der Termin für die demopark 2027 steht fest: Vom 20. bis 22. Juni 2027 wird Europas größte Freilandausstellung der Grünen Branche wie gewohnt von Sonntag bis Dienstag auf dem Flugplatzgelände in Eisenach-Kindel stattfinden. Im Vorfeld hatte sich der Messebeirat darauf verständigt, die in Frage kommenden Messetage zu evaluieren. Die Überlegung, die demopark an drei Werktagen zu veranstalten, wurde nach repräsentative Befragungen unter Besuchern und Ausstellern jedoch verworfen.
  • Die Plakette "Vogelfreundlicher Garten" wurde in Bayern seit 2022 an über 5800 Privatgärten verliehen. Das teilte das Bayerische Artenschutzzentrum im Landesamt für Umwelt (LfU). Gemeinsam mit dem Landesbund für Vogel- und Naturschutz (LBV) hat es eine Fachjury gebildet. Die Plakette ist sehr begehrt. Allein in diesem Jahr wurden bereits 800 Gärten als vogelfreundlich zertifiziert. Das Plaketten-Programm im Freistaat wurde deshalb um weitere drei Jahre verlängert.
  • Die vom Aussterben bedrohte Gabel-Azurjungfer (Coenagrion scitulum) ist überraschend am Seerosenteich der niederösterreichischen Landesgartenschau "Garten Tulln" gefunden worden. Entdeckt hat sie Paulina Wegl, die Naturschutz und Biodiversitätsmanagement an der Uni Wien studiert. "Der Fund zeigt deutlich, wie naturnahe Grünraumgestaltung zum Erhalt seltener Arten beitragen kann", sagte sie. Es sei für sie ein Ansporn, konsequent auf ökologische Pflege zu setzen und Lebensräume gefährdeter Tierarten zu schützen.
  • Der Bund Deutscher Landschaftsarchitekt:innen wird am 12. September in Berlin die besten Arbeiten im Wettbewerb um den Deutschen Landschaftsarchitektur-Preis 2025 auszeichnen. Der Event markiert den Höhepunkt und zugleich den Abschluss des 17. Wettbewerbsjahrgangs. Der Erste Preis geht an das Projekt "Landesgartenschau Höxter 2023", geplant vom Büro Franz Reschke Landschaftsarchitektur aus Berlin. Daneben werden weitere Auszeichnungen für Planungsbüros in neun Kategorien verliehen.

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