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Niederländische Trockenheit: Tulpen werden knapp

Für die Frühjahrssaison konnten die Produzenten nur 80 Prozent der normalen Menge an Tulpenzwiebeln liefern. Foto: Mariëlle van Delft

In den Niederlanden werden die Tulpen knapp. Für die Frühjahrssaison konnten die Produzenten nur 80 Prozent der normalen Menge liefern. Das teilte Anne Verdoes von iBulb, der Blumenzwiebel-Marketinggesellschaft von Anthos, des niederländisches Handelsverbandes für Blumenzwiebeln und Baumschulprodukte gegenüber der Fachzeitung "Taspo" mit. Schuld daran sei die extreme Kälte Ende Februar und Anfang März 2018 gewesen, der ein sehr heißer und trockener Frühling folgte.

Vor allem größere Größen und spezielle Tulpen wie gefüllte, gefranste oder Papageien-Arten seien weniger verfügbar gewesen. Für die Treiberei seien sogar nur Blumenzwiebeln der Größe 10 geliefert worden, so iBulb laut "Taspo". Normal seien Zwiebeln der Größen 11 und 12. Bei den speziellen Tulpenarten sei der "Negativ-Effekt" durch das Wetter größer ausgefallen. Zum Teil habe den Abnehmern deshalb weniger Menge geliefert werden, als bestellt. Oft wurde in Absprache auch ein anderes Sortiment angeboten.

Verdoes rechnet damit, dass die Preise für Tulpenzwiebeln in der Zukunft etwas ansteigen werden. Die Zwiebelernte werde auch in diesem Jahr vom Wetter abhängen. Wegen der schlechten Ernte 2018 habe zudem weniger Pflanzenmaterial für die Ernte der nächsten Saison zur Verfügung gestanden. In diesem Frühjahr würden die Preise für Blumenzwiebel jedoch stabil bleiben, erläuterte die iBulb-Vertreterin, weil sie vorab zu Festpreisen verkauft worden seien. Höher seien die Preise nur für jene, die nicht auf Vertragsbasis gekauft hatten. cm

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe NEUE LANDSCHAFT 03/2019 .

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