NRW: GaLaBau und Gartenbau beziehen 2021 gemeinsame Geschäftsstelle

H. Christian Leonhards, Präsident des VGL Nordrhein-Westfalen, verspricht sich von der künftigen Bürogemeinschaft seines Verbandes mit dem Landesverband Gartenbau einen "Bedeutungszuwachs der Branche". Foto: VGL Nordrhein-Westfalen

In Nordrhein-Westfalen binden sich die Landesverbände von GaLaBau und Gartenbau noch enger aneinander: Nachdem 2018 bereits die Landesvereinigung der Grünen Verbände NRW gegründet wurde, ist nun auch der Bezug einer gemeinsamen Geschäftsstelle beschlossene Sache. Bis spätestens 2021 soll der Neubau des Kompetenzzentrums am ehemaligen Landesgartenschau-Gelände OLGA-Park vollendet sein.

Der Präsident des Verbandes Garten,- Landschafts- und Sportplatzbau (VGL) Nordrhein-Westfalen, H. Christian Leonhards, verspricht sich durch die Bündelung grüner Expertise unter einem Dach einen "Bedeutungszuwachs der Branche" und eine "starke Stimme gegenüber der Politik". Leonhards und seine Amtskollegin beim Landesverband Gartenbau, Eva Kähler-Theuerkauf, sind die treibenden Kräfte hinter der Planung des Kompetenzzentrums. Dass sie sich gerade jetzt für einen gemeinsamen Standort ihrer Landesverbände einsetzen, hängt damit zusammen, dass die Gärtner ohnehin auf der Suche nach neuen Geschäftsräumen waren. Mit der Fusion der Gartenbauverbände Rheinland und Westfalen in 2018 war es strategisch unklug geworden, in Dortmund und Köln weiterhin zwei Standorte zu betreiben - ein gemeinsames Dach sollte her.

Leonhards' Anliegen, die Landschaftsgärtner in die Planung miteinzubeziehen, stieß laut Aussage des Präsidenten sofort auf hohe Akzeptanz bei den Gärtnern. Auch im Präsidium des VGL kam keinerlei Skepsis, geschweige denn Widerspruch auf - und so war der Weg frei für das Kompetenzzentrum, mit dem Leonhards "auch auf Landesebene ein Zeichen setzen" wolle, dass die grünen Verbände mit einer Stimme sprechen sollten.

Nach Aussage des VGL-Präsidenten hält das auch ausdrücklich die Möglichkeit offen, dass perspektivisch weitere Player der grünen Branche mit in das Kompetenzzentrum ziehen könnten. Seien es andere gärtnerische Landesverbände oder auch Landschaftsarchitekten. Man dürfe die neue Bürogemeinschaft aber nicht als Verschmelzung von Arbeitsbereichen verstehen, betonte Leonhards: Sowohl der VGL NRW als auch der Landesverband Gartenbau werden weiterhin völlig eigenständig bleiben.

hb

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe NEUE LANDSCHAFT 02/2019 .

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