500 Tonnen Bettungsmörtel und vieles mehr rechtzeitig geliefert

Nur vier Monate: Bauzeit im Luxemburger Bahnhofsviertel halbiert

In der Rekordzeit von gerade mal vier Monaten wurde der Place de Paris im Bahnhofsviertel von Luxemburg mit dem Rapid-System von tubag umgestaltet. Foto: Luxembourg City Tourist Office

Manchmal muss es eben schnell gehen. Oder sogar verdammt schnell, wie zum Beispiel beim neueröffneten Place de Paris im Bahnhofsviertel der Stadt Luxemburg: Gerade mal vier Monate hatten die beiden Fachunternehmen Sopinor Constructions und Costantini SA Zeit für die Umgestaltung des 4500 m² großen Platzes. Die Auftraggeber, die Stadt Luxemburg und die staatliche Eisenbahngesellschaft Luxtram, hatten die ursprünglich achtmonatige Bauzeit kurzerhand halbiert, damit der Place de Paris pünktlich zum Nationalfeiertag wiedereröffnet werden konnte.

Weil alles so schnell gehen musste, stockte die Arbeitsgemeinschaft von Sopinor und Costantini das Personal auf und verließ sich bei den verwendeten Baustoffen einmal mehr auf das besonders schnell abbindende Rapid-System aus dem Straßenbauprogramm von tubag. Die Premiummarke für Garten-, Landschafts-, und Straßenbau der Sievert SE versorgte die Bauteams mit dem perfekt aufeinander abgestimmten System aus Pflastermörtel TPM-D 4MM Rapid, Trass-Haftschlämme TNH Rapid und Pflasterfugenmörtel PFH Rapid.

Über 500 Tonnen an Material

Insgesamt lieferte tubag 500 t Bettungsmörtel, 50 t Fugenmörtel sowie 18 t Haftschlämme aus dem Straßenbauprogramm. Sievert hatte explizit das Rapid-System von tubag empfohlen, damit die Handwerker von Costantini und Sopinor möglichst viel Fläche in kürzester Zeit belegen konnten.

"Das war schon krass: Im Mittel haben die Teams von Sopinor und Costantini mit 40 Leuten sechs Tage die Woche gearbeitet, immer von halb sieben bis halb sieben. Alle hatten stets Material von uns, es gab nie Stillstand. Ich bin wirklich froh, dass dies so gut geklappt hat", sagt Armin Thonet, Managing Director Benelux bei Sievert. Die Wiederbefüllung der Silos mit dem Bettungsmörtel war hierbei eine besondere Hürde: "Wir mussten die Silos während des laufenden Verkehrs von unseren Lkw aus befüllen, was auf dieser Straße wirklich nicht einfach war. Doch auch hier hat sich die volle Sievert-Kompetenz gezeigt. Die Zusammenarbeit zwischen uns und dem Team der Sievert Logistik war wirklich hervorragend", so Thonet.

Auch entlang der Tramlinie kam das Rapid-System von tubag zum Einsatz. Foto: Ingo Jensen, tubag

Ein neues Kapitel Bahn- und Mobilitätsgeschichte

Bei der Neugestaltung des Place de Paris sorgte das hervorragende Zusammenspiel von Handwerkern, dem Baustoffhändler Batipro und Baustoffhersteller dafür, dass Luxtram und die Stadt Luxemburg am Ende ihr ehrgeiziges Ziel erreichten und nun sogar früher als ursprünglich geplant ein neues Kapitel in der Bahn- und Mobilitätsgeschichte von Luxemburg geschrieben werden kann. Denn die Neugestaltung des Place de Paris mit der gebundenen Systembauweise von tubag krönt gleichzeitig die Renaissance der Straßenbahnen in der Stadt Luxemburg. Nachdem 1964 die ursprüngliche Tramlinie eingestellt worden war, dauerte es über 50 Jahre, bis die Stadt Luxemburg schließlich im Jahr 2017 wieder ein Tramnetz eröffnete. Die Linie wird nun auch im Bahnhofsviertel ausgebaut, weshalb der anliegende Place de Paris aufgewertet wurde und einige Upgrades erhielt. Toll für die Bürger in Luxemburg: Sie können den öffentlichen Nahverkehr kostenlos nutzen. Der neugestaltete Place de Paris soll die Gewerbetreibenden besser unterstützen und das Bahnhofsviertel insgesamt auch attraktiver für Veranstaltungen und das touristische Leben machen. François Bausch, Luxemburgs Vizepremierminister und Minister für Mobilität und öffentliche Arbeiten, dazu: "Die Tram-Baustelle hat uns die Möglichkeit geboten, den gesamten öffentlichen Raum von Fassade zu Fassade neu zu gestalten und diesen Platz wieder zum Blickfang und zum Mittelpunkt des Bahnhofsviertels zu machen."

Über diese Begeisterung freut sich natürlich auch das Benelux-Team von Sievert. "Toll, dass wir mit unseren Qualitätsprodukten und unserem Projektmanagement einen Teil zum Gelingen dieser prestigeträchtigen Baustelle beitragen konnten", sagt Armin Thonet.

Zur Verbesserung des Haftverbundes wurden die Platten beim Verlegen mit der Trass-Haftschlämme TNH Rapid belegt und dann millimetergenau positioniert. Foto: Ingo Jensen, tubag

Rapide Komponenten für eine rapide Fertigstellung

Auf die Rapid-Komponenten aus dem tubag-Straßenbauprogramm war am Place de Paris einmal mehr Verlass: Der verwendete Trass-Pflastermörtel TPM-D 4MM Rapid wurde speziell für den Straßenbau entwickelt und ist sehr gut für Flächen mit hoher Verkehrsbelastung geeignet. Durch sein beschleunigtes Abbindeverhalten ermöglicht er frühe Verkehrsfreigaben. Das Gleiche gilt für die Trass-Haftschlämme TNH Rapid, die eingesetzt wird, um den Haftverbund zwischen Bettungsmörtel und Pflasterstein zu optimieren, sowie den Pflasterfugenmörtel PFH Rapid.

Das Rapid-System von tubag hat seinem Namen alle Ehre gemacht, denn durch das schnelle Abbindeverhalten konnten die fertigen Flächen wieder früh für den Verkehr freigegeben werden. Die Stadtverwaltung hatte explizit darauf bestanden, die Straßensperrung für Pkw auf maximal einen Tag zu reduzieren. Die Expertenteams von Sievert Benelux, Sopinor und Costantini konnten wenigstens durchsetzen, dass der Lkw-Verkehr für drei Tage lang gesperrt war. Eine zu frühe Lkw-Belastung wäre fatal gewesen, denn für den optimalen Haftverbund braucht es einfach eine genügend lange Aushärtung.

Gegenseitiges Vertrauen

Der Place de Paris ist für tubag bereits das zweite erfolgreiche Projekt mit der Arbeitsgemeinschaft aus Costantini und Sopinor. Bereits am Boulevard Royal setzten die Fachunternehmen auf die Premiumbaustoffe, auf einer Fläche von 3000 m² am Bahnsteig und den Gehwegen. "Mit den 4500 m² vom Place de Paris kommen wir allein im Stadtgebiet von Luxemburg auf eine Fläche von insgesamt auf 9000 m², die mit tubag-Systemen realisiert wurde. Es ist wirklich toll, dass unsere Systeme von den bedeutendsten Fachunternehmen Luxemburgs so gut angenommen werden, und ich freue mich auf weitere Aufträge, die schon in der Pipeline sind. Dieses Vertrauen bestätigt uns in unserer Arbeit", sagt Armin Thonet, der auch die gute Zusammenarbeit mit dem Baustoffhändler Batipro herausstellt: "Es hat alles reibungslos funktioniert und die unkomplizierte Abwicklung über Batipro zeigt, wie wichtig eine starke Partnerschaft zwischen Hersteller und Baustoffhändler ist".

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe NEUE LANDSCHAFT 08/2022 .

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