Maschinen, Stoffe, Verfahren

Ökologische Weinbergmauer als Alternative zu Natursteinen

Mit seinen verschiedenen, aufeinander abgestimmten Formaten erfordert das Santuro-Mauersystem weniger Erfahrung in der Umsetzung von Wechselschichtmauern in Trockenbauweise. Foto: Santuro

So, als wäre es so schon immer hier gewesen, fügt sich das neu gebaute Gemüsebeet in das in Feldranglage gelegene Obstbaumgrundstück in Zuzenhausen ein. Genauso selbstverständlich hat die Natur sich ihren Raum zwischen den Fugen der Mauer aus Santuro Steinen erobert - hier ist viel Platz für Lebendiges.

Dort, wo der Vorbesitzer früher Wein angebaut hat, befindet sich heute neben dem wieder freigelegten alten Gerätehäuschen ein Gemüsebeet. Die Mauer in Natursteinoptik lässt eine kleine Terrasse entstehen und schafft den passenden Rahmen für Altes und Neues. Die Natursteinoptik der Mauer mit ihren unterschiedlichen Schichtdicken unterstreicht den Weinbergcharakter und fügt sich harmonisch in die Landschaft ein.

Wild, ursprünglich und ein wenig ungezähmt, präsentiert sich der Garten heute. Die mit dem Santuro-Mauersystem gestaltete Umrandung lässt eine kleine Terrasse entstehen und schafft Struktur im Garten. Zwischen ihren großzügigen, abwechslungsreichen Fugen findet sich Platz für Lebendiges. Ob gezielt begrünt, oder der Natur überlassen - hier sprießen Pflanzen und Kräuter, siedeln sich Moose und Flechten an, hier tummeln sich Insekten und andere Tiere, die den neuen Lebensraum gerne annehmen.

Die ökologische Weinbergmauer von Santuro erweist sich immer wieder als vollwertige Alternative zu Natursteinen. Die ungleichmäßigen, grob behauenen Steine aus Sandsteinbeton erinnern nicht nur optisch und farblich stark an Naturstein, sondern erlauben eine ähnliche handwerkliche Umsetzung. Mit seinen verschiedenen, aufeinander abgestimmten Formaten erfordert das Santuro-Mauersystem weniger Erfahrung in der Umsetzung von Wechselschichtmauern in Trockenbauweise und bietet damit einen Vorteil in Sachen Schnelligkeit und Wirtschaftlichkeit.

Durch die abwechslungsreiche Fugenstruktur, die durch die verschiedenen Formate und die grob behauenen Steine entstehen, entsteht viel Raum für Begrünung und damit neuer Lebensraum für Flora und Fauna. Die Möglichkeit zur Bepflanzung von Mauerkrone und Mauerfuß schafft auf lange Sicht zusätzliches Nahrungsangebot für Insekten und Kleintiere.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe NEUE LANDSCHAFT 10/2021 .

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