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Osnabrücker Kontaktstudientage zogen über 300 Besucher an

Volles Haus: Die 47. Kontaktstudientage an der Hochschule Osnabrück stießen mit mehr als 300 Besuchern auf sehr gute Resonanz. Foto: Bettina Meckel

Ein neuer Besucherrekord: Mehr als 300 Wissenschaftler, Experten und Interessierte aus der grünen Branche tauschten sich bei den 47. Kontaktstudientagen zwei Tage lang zum Thema Wissenschaft trifft Praxis in der Landschaftsarchitektur und im Gartenbau an der Hochschule Osnabrück aus. Rund dreißig Unternehmen präsentierten sich bei der zweiten gemeinsamen Firmenkontaktmesse Gartenbau und Landschaftsarchitektur. Zum Auftakt der Vortragsreihe fasste Dr. Ilona Brückner, Lehrkraft für besondere Aufgaben für Digitale Darstellung an der Hochschule, die aktuelle Konfrontation der Landschaftsarchitektur mit der Digitalisierung zusammen: "Die neuen digitalen Technologien bieten sowohl Chancen als auch Herausforderungen.

Doch stehen wir vor der Frage: Wie können wir die Digitalisierung nutzen und in unsere Disziplin integrieren, ohne unsere bewährten Arbeitsweisen zu vernachlässigen?" In ihrer Präsentation zeigte Brückner verschiedene Projekte zur Digitalisierung, die Potenziale und Handlungsfelder für die Landschaftsarchitektur bieten. Darunter fallen neben dem Information Building Modeling (BIM), der 3D-Druck und -Scanner. "Das Fazit ist eindeutig: Wir müssen uns mit dem Spannungsfeld analog und digital auseinandersetzen und dies auch in unsere Lehre integrieren - es gibt viel zu tun", betonte Brückner.

Das übergreifende Stadtkonzept der Smart-City stellte Erik Meinharter vom Planungs- und Kommunikationsbüro PlanSinn aus Wien vor. Am Beispiel der Smart-City Wien, einer der Pionierstädte im europäischen Raum, zeigte Meinharter Potentiale für eine effiziente und soziale Stadtentwicklung auf. So können auf Grundlage von open data, frei zugänglichen Informationen im Internet, nicht nur Bürgerinnen und Bürger über nachhaltige und klimaeffiziente Projekte der Stadt informiert werden, sondern auch Kooperationen zwischen verschiedenen Agenturen, Unternehmen und der Stadtplanung entstehen und sichtbar werden. "Begreifen Sie Smart-City und Digitalisierung nicht als rein technologische Faktoren. Sie dienen vielmehr als Ansatzpunkte zur Planung, um Dinge aus einer anderen Perspektive betrachten zu können", betonte Meinharter.

HS Osnabrück

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe NEUE LANDSCHAFT 12/2018 .

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