Parkprogramm
Bundesbauministerium startet neuen Projektaufruf

Die geförderten Vorhaben sollen zur Bewältigung von Klimawandelfolgen wie Trockenheit, Hitze und extremen Wetterereignissen beitragen. Sie unterstützen die Temperatur- und Wasserregulierung und entfalten eine räumliche Wirkung. Im Fokus stehen naturbasierte Lösungen der blau-grünen Infrastruktur, die gleichzeitig einen Beitrag zum natürlichen Klimaschutz leisten (CO2-Aufnahme aus der Atmosphäre).
Gefördert werden sowohl investive als auch investitionsvorbereitende und projektbegleitende Maßnahmen. Diese umfassen insbesondere die Aufwertung und Vernetzung bestehender Grün- und Freiräume, die Schaffung wohnortnaher Grünflächen, großräumige Maßnahmen zur klimaresilienten (Um-)Gestaltung von Verkehrsräumen, Stadtplätzen und Brachflächen sowie Maßnahmen zur Stärkung eines naturnahen Wasserhaushalts in Siedlungsgebieten. Die ökologische Aufwertung von Gewässern, wie beispielsweise Bachläufen, Teichen und Uferbereichen ist ebenfalls förderfähig.
Antragsberechtigt sind Städte und Gemeinden sowie Landkreise, in deren Gebiet und Eigentum sich das zu fördernde Projekt befindet. Die über das Portal easy-Online einzureichenden Projektskizzen werden anhand der im Projektaufruf genannten Bewertungskriterien durch das Bundesinstitut für Bau-, Stadt-, und Raumforschung (BBSR) fachlich bewertet.
Auf dieser Grundlage wird der Haushaltsausschuss des Bundestags voraussichtlich im vierten Quartal 2026 jene Projekte auswählen, die für eine Förderung vorgesehen sind. Anschließend werden die ausgewählten Kommunen informiert und aufgefordert, einen Zuwendungsantrag zu stellen.
„Die Folgen des Klimawandels sind längst Teil unseres Alltags: wenn sich Innenstädte im Sommer stark aufheizen, nach Starkregen Straßen unter Wasser stehen oder Grünflächen austrocknen“, sagte Bundesbauministerin Hubertz: „Mit der fünften Programmrunde unterstützen wir Kommunen dabei, genau hier anzusetzen und öffentliche Räume widerstandsfähig für die Zukunft weiterzuentwickeln – mit mehr Grün, besserer Wasserspeicherung oder attraktiven Parks und Plätzen.“ Städte und Gemeinden würden damit nicht nur klimafit für die Zukunft, sondern auch lebenswerter für alle.
cm/BBSR/BMWSB
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