Maschinen, Stoffe, Verfahren

Pflasterverlegemaschine auf Augsburger Parkdach im Einsatz

Die Svebak Parkdächer GmbH erstellt in Augsburg auf einem der größten Autohäuser Europas 9000 m² Parkfläche auf zwei Ebenen. Im Einsatz ist dabei die Optimas Verlegemaschine H99 in Kombination mit dem Optimas – Vakuumgerät "BE". Foto: Optimas

Erstaunlich mühelos hebt die Optimas Pflasterverlegemaschine H99 die 182 kg schwere Betonplatte vom Stapel, fährt zügig über den bereits fertigen Teil des Parkdecks und verlegt die Platte (1 x 1 m) exakt an der vorgesehenen Stelle.

Die H99 ist mit einer speziellen Vakuumplatte am Ausleger ausgerüstet. Diese wird präzise auf die jeweilige Betonplatte gelegt. Das Vakuum-Anbaugerät erzeugt einen Unterdruck und fast spielerisch schwebend wird die Platte dann transportiert. Und das, wenn es sein muss, auch über weite Strecken hinweg. Die Svebak Parkdächer GmbH erstellt in Augsburg auf einem der größten Autohäuser Europas 9000 m² Parkfläche auf zwei Ebenen. Im Einsatz ist dabei die Optimas Verlegemaschine H99 in Kombination mit dem Optimas - Vakuumgerät "BE".

Der Motor der H99 leistet 17,9 kW/24,3 PS. Dadurch, dass die 19 kW-Grenze nicht überschritten wird, kann die Optimas H99 ohne Einschränkungen in jeder Umweltzone arbeiten. Durch die niedrige Drehzahl des Motors pro Minute kommen dem Betreiber zwei Fakten zugute: Dieselverbrauch wie auch Geräuschemissionen sind niedrig. Auch auf der Leistungsseite hat die H99 sicht- und spürbare Vorteile. Die Hydraulikpumpe verfügt über ein Volumen von 45 cm³. Der kraftvolle Effekt für den Betreiber ist, dass der Volumenstrom 121, l/min beträgt. Diese Kraft macht sich natürlich auch bei der möglichen Verlegeleistung pro Stunde vorteilhaft bemerkbar.

"Das Bewegen der Maschine und gleichzeitige Heben oder Senken des Auslegers ist ohne Ruckeln oder Geschwindigkeitsverlust möglich. Und alles findet sehr leise statt, weil Motor und Hydraulik leise sind", sagt Sven Bakschas, Geschäftsführer der Svebak. "Es ist die erste Maschine, die wir von Optimas gekauft haben. Sie ist jetzt schon eine Weile im Einsatz und wir sind sowohl mit ihrer Leistung als auch mit dem, was Optimas an Service und Beratung bietet, bestens einverstanden", berichtet er weiter. Das Spezialunternehmen errichtet, renoviert und überprüft bundesweit Parkdächer aller Art. Insgesamt zwölf spezialisierte Mitarbeiter arbeiten in der Firma. In Augsburg wird die Abdichtung erstellt, ebenso die Wärmedämmung und dann mit Betonplatten die eigentlich befahrbare Fläche hergestellt. Die einmal 1 m x 8 cm großen und 182 kg schweren Platten ruhen in Gummihalterungen. Das Dach selbst hat eine von der Dachmitte ablaufende beidseitige Schräge. Das macht die Verlegearbeit sehr anspruchsvoll. Aber auch hier erleichtert die H99 die gesamte Arbeit. Durch die schonende Befahrung des bereits fertigen Teils des Parkdecks entstehen keinerlei Verschiebungen der Betonplatten, das heißt man muss auch nicht nacharbeiten und das stellt sich als großes Plus heraus.

Das Arbeiten mit Optimas H99 und Vakuumtechnik hat in der Praxis zwei entscheidende Pluspunkte. Einmal bedeutet es für die Fachkräfte eine erhebliche Verringerung der körperlichen Beanspruchung, sodass Gelenke und Muskeln geschont werden. Zum Zweiten erhöht sich die Verlegeleistung. Mit einer Optimas Verlegemaschine plus Anbaugerät bleibt sie, im Gegensatz zur rein manuellen Verlegung, auch über einen langen Zeitraum hinweg immer gleich hoch.

Mit den Nordbayerischen Schulungstagen ermöglicht der Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (VGL) Bayern bereits seit vielen Jahren GaLaBau-Azubis, sich intensiv auf ihre Abschlussprüfungen vorzubereiten. Ende Februar nahmen 68 Azubis aus 30 Ausbildungsbetrieben in Franken und der Oberpfalz das Angebot wahr, ihre Fähigkeiten auf Herz und Nieren zu testen.

Geübt wurde anhand theoretischer und praktischer Aufgaben rund um die Pflanzenkunde und Pflanzarbeiten, das Abstecken, Vermessen und Übertragen von Höhen, Pflaster- und Plattenarbeiten, sowie die Ladungssicherung und Maschinenkunde. "Unser Ziel ist es, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die sich im zweiten oder dritten Ausbildungsjahr befinden, in ihren fachlichen Kompetenzen zu stärken und sie optimal auf ihre bevorstehenden Prüfungen vorzubereiten", erläuterte Ulrich Schäfer, Ehrenpräsident des VGL Bayern, bei der Eröffnung der Trainingstage.

Nach dem Ende ihrer Ausbildung ergeben sich für die jungen Leute sehr gute berufliche Perspektiven, denn die Experten der grünen Branche sind gefragt. Nicht zuletzt macht die hohe Wahlbeteiligung beim letztjährigen bayerischen Volksbegehren "Artenvielfalt & Naturschönheit in Bayern", bekannt unter dem Motto "Rettet die Bienen!", deutlich, dass die Ansprüche der Bürgerinnen und Bürger an Umweltschutz und Nachhaltigkeit stetig steigen. Vor dem Hintergrund voranschreitender Urbanisierung und steigender Bevölkerungsdichte wächst auch das allgemeine Bedürfnis nach Erholung im Garten und in Parks. hb/VGL Bayern

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe NEUE LANDSCHAFT 03/2020 .

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