FGL Hamburg kooperiert mit Berliner Poetry Slammer

Poetischer Film für die Nachwuchswerbung veröffentlicht

Fist-Bump und los geht´s: Der Image-Film des FGL Hamburg macht Lust auf den Beruf des Landschaftsgärtners. Foto: Black Peach Media

"Stell dir vor, du könntest diese Welt neu gestalten. Das Schlechte verschönern, das Gute erhalten!" Mit diesem Satz beginnt der Berliner Poetry Slammer Lars Ruppel seine moderne Ode an das Schaffen der Landschaftsgärtner, die er im Auftrag des Fachverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (FGL) Hamburg verfasst hat. Doch es ist nicht nur die Kraft der Poesie, auf die der Verband bei seiner jüngsten Werbeoffensive um den Berufsnachwuchs setzt. Zusätzlich zu dem GaLaBau-Gedicht hat der FGL sogar noch einen Image-Film drehen lassen.

Botschafter des Berufsstandes

Es begann mit Sylvia Eggers, ihres Zeichens Nachwuchsreferentin beim FGL. Im April 2019 hörte sie bei einer Coaching-Veranstaltung Lars Ruppel. Der Hauptstädter schreibt Gedichte für Unternehmen, um ihre Botschaften pointiert in die Öffentlichkeit zu tragen. Eggers nahm Kontakt zu dem Berliner auf und skizzierte, welche Aspekte der Landschaftsgärtnerei der FGL gern kommunizieren möchte. Ruppel war sofort begeistert und begann unverzüglich eine GaLaBau-Feldforschung, um ein Gefühl für dessen Arbeitsinhalte zu erlangen.

Daraufhin galt es, sich in die Perspektive der Berufsanfänger hineinzuversetzen, so Ruppel: "Was würde ich hören wollen, wenn man mich für den Beruf begeistern wollte? Was wären die Dinge, die ich am tollsten fände?" Das Einfühlen in die Landschaftsgärtner von morgen mündete letztlich in eine moderne Ode an den GaLaBau, die sehr stimmungsvoll daherkommt.

So führt das Gedicht den Zuhörer an die Wirkungsstätten der Landschaftsgärtner: In Parks und Gärten, auf Bäume, Dächer und Sportplätze, zu Wegen, Teichen und Mauern - und zeigt auf eingängige Art und Weise, wie abwechslungsreich und actiongeladen der GaLaBau-Alltag aussehen kann. Stubenhockern und Bürohengsten erteilt Ruppel pointiert eine Absage, während er vor allem eine Lanze für das Outdoor-Element der Landschaftsgärtnerei bricht: "Lass doch die anderen Büroluft einatmen! Du kannst jeden Tag etwas ganz Großes starten. Und dafür musst du nicht erst das Meeting abwarten. Einfach Handschuhe anziehen und raus in den Garten!"

Der richtige Dreh: Michael Rösser (l.) und Tobias Lampe von Black Peach Media setzen die Arbeit der Landschaftsgärtner in Szene. Foto: Antje Kottich

Audiovisuelles Gesamtpaket

Ruppels Beitrag ist zwar das Herzstück der FGL-Werbeoffensive. Für sich allein stehen sollte das Gedicht jedoch nicht, wie Eggers berichtet: "Uns war von Vornherein klar, dass wir das Gedicht mit bewegten Bildern unterlegen und seine Wirkung so noch verstärken möchten." Gesagt, getan: Ruppelt holte die Hamburger Filmproduktion Black Peach Media mit an Bord, die bereits zuvor einige Gedichte des Poetry Slammers verfilmt hatte. In Thyra Röhl, die beim FGL Hamburg ihre Ausbildung absolviert, fand das Team schnell eine geeignete Hauptdarstellerin für den poetischen Image-Film.

"Thyra erfüllt die Worte mit Leben. Sie fährt den Radlader, lässt die Kettensäge erklingen, schneidet Hecken und gestaltet mit Grün", lobt Michael Rösser von Black Peach Media die junge Frau. Weitere Laien-Darsteller aus FGL-Mitgliedsbetrieben komplettieren das Film-Ensemble - und diese Vielzahl von Mitwirkenden ist durchaus gewünscht, wie Eggers erläutert: "Unser Film ist ein Gemeinschaftswerk von Menschen, die sich mit dem identifizieren, was sie tun. Und das sieht man."

FGL-Geschäftsführer Dr. Michael Marrett-Foßen ergänzt: "Der Film ist mal was anderes, modern und zeitgemäß. Poetry Slam ist unter jungen Leuten extrem populär. Wenn wir unseren Beruf so künstlerisch und wertig verkaufen, sprechen wir damit kreative Köpfe an, die Lust auf etwas Neues haben. Genau solche Menschen suchen wir!" Unter landschaftsgaertner.com ist kann sich ab sofort jeder selbst einen Eindruck von der ungewöhnlichen Werbeoffensive des FGL Hamburg verschaffen. Die Wirkung des Videos soll dabei nicht auf die Freie und Hansestadt beschränkt bleiben: Die Mitgliedsbetriebe aller GaLaBau-Landesverbände sind ausdrücklich dazu eingeladen, den Image-Film für ihre eigene Nachwuchswerbung zu nutzen - und das kostenfrei. hb

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe NEUE LANDSCHAFT 01/2021 .

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