Pritschenaufbau für Transport von Maschinen und Häckselgut

Der Pritschenaufbau "GaLaBau" hat im abgelassenen Zustand eine niedrige Ladehöhe, sodass auch Maschinen mit wenig Bodenfreiheit auf den Ladeboden auffahren können. Foto: Schutz Fahrzeugbau

Der Pritschenaufbau "GaLaBau" von der Firma Schutz Fahrzeugbau erlaubt den gleichzeitigen Transport von Gartengeräten wie Aufsitzmähern und bietet zudem Platz für Gartenschnitt oder Häckselgut. Die Basis bildet ein Volkswagen T6-Triebkopf, der hier mit einem AL-KO Chassis vereint wurde. Das mit 13-Zoll-Rädern ausgestattete AL-KO Chassis mit Luftfederung erzielt im abgelassenen Zustand eine niedrige Ladehöhe, so dass auch Maschinen mit wenig Bodenfreiheit auf den Ladeboden auffahren können.

Im Fahrbetrieb kann die Bodenfreiheit durch die Luftfederung erhöht werden, so dass dieser Maschinentransporter auch bei schlechten Straßenverhältnissen an sein Ziel gelangt. Eine Besonderheit bei dieser Lösung stellt die Durchlademöglichkeit der Ladeschienen im Fahrwerk dar. Die Querträger des AL-KO Fahrgestells wurden umkonstruiert, um diese Durchlademöglichkeit zu schaffen. So sind die 3 m langen Alu-Verladeschienen nicht nur aus dem Weg, sondern praktisch "unsichtbar" untergebracht und werden deshalb nicht entwendet. Eine Klappe in der hinteren Stoßstange ermöglicht und verschließt den Zugang zu den Rampen und dient als Sicherung beim Transport. Für den Ladevorgang von Maschinen können die Alu-Auffahrschienen seitlich verschoben werden, wodurch es keine Probleme mit den unterschiedlichen Spurweiten der Maschinen gibt. Die Länge der Schienen von 3000 mm erlaubt in Kombination mit der Luftfederung einen flachen Auffahrwinkel. Der Pritschenaufbau in stabiler Stahlbauweise ist durch eine komplette Feuerverzinkung gegen Korrosion geschützt. Als Ladeboden dient eine wasserfeste Siebdruckplatte mit 18 mm Stärke. Seitlich im Außenrahmen sind Zurrösen nach DIN EN12640 mit einer Zugkraft von 800 daN verbaut, die bei Nichtnutzung im Rahmen versenkt sind. Bei dieser GaLaBau-Transporterlösung kommen zwei Hecktüren, die beim Öffnen bis an die seitlichen Bordwände geklappt werden, zum Einsatz. Der Vorteil liegt darin, dass die Türen sofort aus dem Weg sind und nicht für den Ladevorgang demontiert werden müssen.

Auf der gegenüberliegenden Seite schützt das Fahrerhaus eine aufgesteckte und verschraubte Stahl-Stirnwand mit Gittereinsatz - natürlich feuerverzinkt.

Die hier beim "Schutz Pritschenaufbau GaLaBau" verbaute Pritsche misst innen 4520 mm und verfügt über eine Breite von 2130 mm. Im vorderen Bereich ist ein Aluminium-Laubgitteraufsatz mit Lochblech montiert. Gesteckt in Rungen ist der Laubgitteraufbau jederzeit komplett demontierbar, oder es lassen sich Seitengitter zur Beladung, zum Beispiel zum Einblasen von Häckselgut abnehmen. Dabei hat sich das Lochblech sehr bewährt, im Gegensatz zum normalen Gitter hält das Lochblech das Häckselgut viel besser zurück.

An der Oberseite vorhandene Haken erlauben den Einsatz eines Sicherungsnetzes oder auch einer Abdeckplane.

Der hintere Bereich der Pritsche misst 2340 x 2130 mm und ist in diesem Fall für den Aufsitzmäher oder ähnliches Gerät reserviert. Der Laubgitteraufsatz kann mit wenigen Handgriffen der entfernt werden, wodurch wieder die riesige durchgehende Ladefläche zur Verfügung steht. Je nach Bauart verfügt der Transporter bei 3,5 t zulässigem Gesamtgewicht über eine Nutzlast von 850 kg, bei 4,6 t zulässigem Gesamtgewicht beträgt die Nutzlast ca. 1900 kg.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe NEUE LANDSCHAFT 02/2018 .

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